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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Woran ich Christen erkennen kann

Wolf-Dieter Kretschmer über 1. Johannes 4,13.

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.

1. Johannes 4,13

Im hohen Alter wendet sich der Apostel Johannes mit einem Anliegen an die Christen seines Umfelds. Er möchte mit einer Unsicherheit aufräumen, die ihm begegnet. Johannes geht es unter anderem um die Frage: Woran erkenne ich einen echten Jesus-Nachfolger?

Offensichtlich hatten sich selbst zu diesem frühen Zeitpunkt der Kirchengeschichte allerhand eigentümliche Vorstellungen in den Gemeinden breit gemacht. Waren es noch vor Jahren theologische Lehrer gewesen, die die Gläubigen dazu drängten, sich gemäß der jüdischen Glaubens- und Lebensweise zu verhalten, hatte sich inzwischen das Blatt gedreht. Heidnisches Gedankengut aus dem griechischen Kulturraum war in die Gemeinden eingedrungen und hatte dort für allerhand Verwirrung und Unsicherheit gesorgt.

Der Apostel Johannes schreibt in seinem ersten Brief:

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. (1. Johannes 4, Vers 13)

Schon viele Jahre zuvor hatte Jesus angekündigt, dass er den Heiligen Geist senden werde. Dieser würde dann die Gläubigen in alle Wahrheit führen. An Pfingsten war es dann so weit gewesen. In überwältigender Weise hatte der Heilige Geist die Christen in Jerusalem ergriffen. Seit diesem denkwürdigen ersten Erscheinen ist der Heilige Geist eine Realität, mit der jeder Christ rechnen kann.

Das ist bis heute so geblieben. Der Heilige Geist ist auch für mich da. Er will Teil meines Lebens und Glaubens sein und ausrichten, wozu Jesus ihn beauftragt hat. Mit seiner Unterstützung kann mein Leben gelingen.

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