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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vitamin B

Wolf-Dieter Kretschmer über Epheser 3,12.

In Christus Jesus, unserem Herrn, haben wir Freiheit und Zugang zu Gott.

Epheser 3,12

Macht und Bedeutung werden gerne dadurch ausgedrückt, dass sich der Betreffende rarmacht. Hatte man früher direkten Zugang zu ihm oder ihr, ist das mit einem Mal nicht mehr möglich. Ich muss um einen Termin bitten. Hoffen, dass meinem Wunsch entsprochen wird.

Irgendwer hat mir einmal geraten: Wenn du mit deinem Anliegen beim Chef durchkommen willst, musst du Freunde in seinem Vorzimmer haben. Merke: Es kommt auf Beziehungen an. Ich muss die richtigen Leute kennen.

Selbst im Alten Testament war der Zugang zu Gott nicht selbstverständlich. Es gab Priester, die als Mittler ihren Dienst versahen.

Das aber hat sich grundlegend geändert. Es gelten neue Regeln für den Kontakt zu Gott. Kein Vorzimmer, kein Mittler – Jesus selbst übernimmt diese Aufgabe. Er ist meine Verbindung zum Allerhöchsten.

Das bestätigt mir der Apostel Paulus. In seinem Brief an die Christen in Ephesus schreibt er:

In Christus Jesus, unserem Herrn, haben wir Freiheit und Zugang zu Gott. (Epheser 3,12)

Mit anderen Worten: Ich bin in keiner Weise eingeschränkt, kann mich immer und überall an Gott wenden. Ich muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt einen besonderen Ort aufsuchen oder andere Voraussetzungen erfüllen. Nein, ich bin immer willkommen. Warum? Weil Jesus für mich eintritt.

Was für ein Vorrecht! Finden Sie das nicht auch?

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Kommentare (1)

Gerhard S. /

In der Gemeinde beten Menschen manchmal ausschließlich zu Jesus. Sie beginnen: "Herr Jesus habe Dank, dass wir zu Dir kommen dürfen..." und im weiteren Gebet wird nur der Name Jesu genannt.
Andere nennen in Ihren Gebeten Gott als den Ansprechpartner. Wie sind diese Unterschiede einzuordnen?