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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Der Mutmotor

Andreas Odrich über Psalm 33,12.

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12

„Woher beziehen Sie Ihre Kraft und Ihren Mut?“ Hätte man David dazu befragt, den Dichter auf dem Königsthron Israels vor 3.000 Jahren, er hätte eine klare Antwort gegeben: „Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“ So steht’s in Psalm 33, der David zugeschrieben wird.

David weiß, dass es stets Gott war, der ihm seine Kraft verliehen hat. Als Hirtenjunge steht er vor dem Riesen Goliath. Der könnte den jungen, unerfahrenen Bengel leicht erledigen. Doch Gott verleiht David die nötige Chuzpe und den nötigen Mut, und so landet schließlich Goliath zerschmettert im Staub.

Diese Urerfahrung nimmt David mit in seine Zeit als König des Volkes Israel. David weiß, dass er Gott braucht, um sein Volk weise zu leiten. Herrscher brauchen sich nichts einzubilden, schreibt David. Starke Rosse werden ihnen nichts nützen, ihre Kraft ist nur geliehen. 

Mut braucht eine Basis, sonst läuft man ins Leere. David hat diese Basis in Gott gefunden. Ganz handgreiflich, ganz existenziell.

Genau daraus schöpfen Menschen bis heute Kraft. Der allmächtige Gott streckt mir die Hand entgegen, und will mich tragen. Gerade in schwierigen Momenten eignet sich Psalm 33 für ein Gebet. Mit all den persönlichen Einsichten von König David. Als Kraftquelle und als Mutmotor. Ich spreche den Psalm 33 gern, wenn ich vor großen Herausforderungen stehe, wie David seinerzeit vor Goliath.

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