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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Streit ums ewige Leben

Joachim Bär über 1.Mose 3,19.

Gott spricht: Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.

1. Mose 3,19

Anfang September stritten sich die beiden reichsten Männer der Welt ums ewige Leben. So war es in den Medien zu lesen. Wobei das mit dem „ewig“ maßlos übertrieben ist, genau genommen ging es um ein deutlich verlängertes Leben. Der Amazon-Gründer Jeff Bezos hat in eine Firma investiert, die an der Umprogrammierung menschlicher Zellen forscht.

Elon Musk, der Gründer von Tesla und SpaceX, hat sich darüber lustig gemacht und getwittert: „Und wenn es nicht klappt, verklagt er den Tod!“

Elon Musk und Jeff Bezos mögen sich nicht. Und ich gönne es ihnen, wenn sie sich aneinander abarbeiten wollen. Ich finde es aber bemerkenswert, mit welcher Regelmäßigkeit das alte Menschheitsthema ewiges Leben auftaucht. Vornehmlich bei Menschen, für die Geld kein Thema mehr ist.

Als Christ bin ich zwiegespalten. Ich will für meine Gesundheit sorgen. Ich will auch anderen Menschen helfen, ein gutes und gesundes und langes Leben zu leben. Wenn die Erhaltung der Gesundheit jedoch in Anstrengungen zur Überwindung des Todes übergeht, werde ich skeptisch. Eine Aussage aus der Bibel holt mich da in die Realität zurück. Da sagt Gott zu dem Menschen: „Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.“ (1.Mose 3,19)

Mit dem Tod werden wir bis auf Weiteres leben müssen. Die Bibel beschreibt aber ohnehin schon längst einen Weg zum ewigen Leben. Der führt über Jesus. Soll Jeff Bezos ruhig weiter am Geheimnis eines deutlich verlängerten Lebens forschen lassen. Ich gehe diesen Weg weiter. Mit dem Auferstandenen, mit Jesus Christus.

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Kommentare

Regina /

Lieber Herr Bär
Möchte mich den Worten von Gabriela P. anschließen.
Danke für Ihre aufbauenden Worte.
Herzlich
Regina Z.

Martin F. /

Vielen Dank für die geistgefüllte Betrachtung. Steckt in dem Wunsch nach ewigem Leben auf der Erde, nicht auch etwas vom dem "Sein zu wollen wie Gott" indem dem Tod die Macht genommen werden soll? Es wird uns nicht gelingen, denn es ist bereits geschehen. Ich bin mir sicher, dass es einen zweiten Weg, quasi an Jesus vorbeigeschlängelt, nicht geben wird, denn Gott steht zu seinem Wort. "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich"

Gabriela P. /

Ich grüße Sie herzlich,
Ihre Darstellung zeigt Größe und ein starker Glaube. Sie gehen Ihren Weg unbeiirt, denn Sie kennen Christus und haben klare Worte verwendet. Möge der allmächtige Gott Sie segnen und weiterhin unkompliziert die wahre Botschaft auf´s Papier oder mündlich in die Welt bringen.
Es ist sehr erfrischend Ihre Masage zu lesen!
Hoffe auf weitere Nachrichten!