Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Auch Jesus will verstanden werden

Hans Wagner über Johannes 14,3.

Jesus spricht: Wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

Johannes 14,3

Seit vielen Jahren beschäftigt mich immer wieder eine bestimmte Frage. Sie lautet: Wie rede ich verständlich von dem, was Gott in Jesus Christus für mich getan hat? Also mit Worten und Erläuterungen, die wirklich jeder Mensch verstehen kann! Vielleicht haben Sie es ja auch schon gemerkt: Sehr schnell kann spezielles Wissen auch zu einer speziellen Sprache führen. Als ehemaliger Finanzbeamter könnte ich Ihnen etwas sagen - das würden nur die wenigsten verstehen. Beim Reden über Gott, über Jesus und über die Bibel ist das genauso! Formulierungen sind oft Formeln geworden, die aufgelöst werden müssen. Das ist manchmal mühsam - aber sehr wichtig.

Mir ist aufgefallen, dass selbst Jesus schon darauf geachtet hat. Es gab eine Situation, in der die Gruppe, mit der er unterwegs war, sehr verunsichert wurde. Angst kam auf. Und Jesus verweist tröstend auf das Himmelreich. Dabei spricht er von dem Haus seines Vaters mit vielen Wohnungen, die schon bereitet werden, um darin einzuziehen. Wow - darunter kann sich jeder etwas vorstellen! Und dann verstehen alle Anwesenden auch den Satz: Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin.

Dieser Vers steht im 14. Kapitel des Johannesevangeliums, ganz am Anfang. Und wenn Sie weiterlesen, dann können Sie entdecken, wie Jesus in vielen verständlichen Bildern erläutert, wer er ist und warum er gekommen ist. Sprache ist eine herrliche Sache - nutzen wir sie gut!

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Kommentare

DANIEL B. /

Lieber Herr Wagner,
danke für die gute Auslegung des Wortes.