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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vollkommene Freude

Horst Kretschi über 1. Johannes 1,3-4.

Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir, auf dass unsere Freude vollkommen sei.

1. Johannes 1,3–4

Vollkommene Freude! Das ist was. Wer wünscht sich die nicht? Wobei sich die Frage auftut: Was verstehe ich unter vollkommener Freude? Was ist das für mich? Der Apostel Johannes hatte vor knapp 2.000 Jahren eine klare Vorstellung davon. Er schreibt in seinem ersten Brief: „Die Gemeinschaft mit uns ist zugleich die Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus. Dies schreiben wir, damit die Freude uns ganz und gar erfüllt."

Vollkommene Freude hat für Johannes ganz offensichtlich etwas mit der Gemeinschaft zu tun, die Menschen mit Gott und seinem Sohn Jesus haben können. Worin besteht diese Gemeinschaft? Sie ist im Glauben an Jesus Christus begründet und sie umfasst alle Menschen, die in diesem Glauben miteinander verbunden sind. Diese Gemeinschaft der Glaubenden ist weit mehr als ein Zusammenschluss von politisch Gleichgesinnten oder in einem Sportverein. Denn zu der zwischenmenschlichen Ebene kommt eben die göttliche hinzu.

Eine christliche Gemeinschaft ist ohne Gott und Jesus nicht denkbar. Es ist der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und sein Sohn Jesus, der aus Liebe zu allen Menschen gestorben ist und der den Tod überwunden hat. Und das, meint Johannes, das ist die vollkommene Freude. Denn was kann es Schöneres geben als Teil dieser Gemeinschaft zu sein!

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