Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

„Leben oder Tod?“

Elke Drossmann über Lukas 20,38.

Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.

Lukas 20,38

„Tod oder Leben?“ fragte mich als Kind jemand und hielt mir eine Spielzeugpistole entgegen.

„Tod oder Leben?“ fragt Gott keineswegs spielerisch sein Volk Israel. Mit ihrem Verhalten konnten Israeliten wählen zwischen Segen oder Fluch.

„Tod oder Leben?“ das ist die Streitfrage zwischen Jesus und einer religiösen Gruppe in Israel – den Sadduzäern. Sie können sich nicht vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Doch Jesus erschließt gerade dieses Leben nach dem Tod, wenn Menschen mit dem Kreuz Jesu den Weg des Segens wählen.

Jesus stellt klar: Unser Leben ist nur bedingt vergleichbar mit dem Leben bei Gott im Himmel. Die Hochzeit mit Jesus macht alle anderen Hochzeiten überflüssig. Gott umgibt sich mit Lebenden. Dafür steht eine Bezeichnung, die auch die Sadduzäer von Kindheit an kannten: Der Gott Israels ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Jesus argumentiert weiter:

„Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.“ Fundstelle ist das Lukasevangelium, Kapitel 20, Vers 38.

Mit anderen Worten, der Himmel ist kein Friedhof. Gott geht nicht von Grab zu Grab. Gott hat Abraham vor sich, Jakob, Isaak, Mose und Elia und Reinhard, Ilse, Lothar, Renate, Günther, Martin – alle die, die mit Jesus an ihrer Hand, gestorben sind.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Kommentare

Karlheinz K. /

Liebe Frau Drossmann,
mir hat ihr Statement gefallen, " der Himmel ist kein Friedhof", das hab ich
auch heute bei der ersten Gelegenheit weitergegeben. Das rüttelt die Leute auf, nachzudenken. Allerdings haben die Saduzäher die Auferstehung nicht akzeptiert, die Pharisäher schon.
Liebe Grüsse
und Gottes SEGEN
KhK

Rainer P. /

Vielen lieben Dank. Besonders berührend finde ich die Worte "..., alle die, die mit Jesus an ihrer Hand, gestorben sind."