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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Wertvoller als alles andere

Tobias Schier über Maleachi 3,17.

Sie sollen, spricht der HERR Zebaoth, an dem Tage, den ich machen will, mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.

Maleachi 3,17

Das teure Auto wird regelmäßig gesaugt und in die Waschstraße gefahren. Die x-tausend Euro schwere Rolex wird nur zu besonderen Anlässen getragen und dann wieder sicher verstaut. Der Mensch geht sorgsam mit seinem kostbaren Eigentum um. Das ist doch selbstverständlich, oder? Schließlich will ich auch noch eine Zeitlang meine Freude daran haben! Noch viel mehr gilt das für meine Familie, die zu mir gehört. Meine Frau und meine Kinder sind das Kostbarste, was ich besitze.

Da geht es Gott ganz ähnlich wie mir. Er hatte auch eine Art Familie: Das Volk Israel. Das hat er für sich reklamiert. Zum Zeichen, dass die Israeliten zu ihm gehörten, nannte er sie „sein Eigentum“. Das kann ich im Alten Testament nachlesen, beim Propheten Maleachi. Da steht: „Sie sollen mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.“ Das Volk Israel als Gottes kostbares und persönlich gehegtes Eigentum. Gott vergleicht das Volk dabei nicht mit einem Haus oder einer Rolex, sondern mit einem Sohn als Teil der Familie.

Diese Möglichkeit der Beziehung hat Gott erweitert. Nicht nur das Volk Israel darf sich heute sein Eigentum nennen, sondern alle, die sich für ein Leben mit ihm entscheiden. Was ist Gott diese Möglichkeit für jeden Menschen wert? Das Leben seines einzigen Sohnes Jesus Christus. Der hat mit seinem Leben ermöglicht, dass Sie und ich uns Gottes Eigentum nennen dürfen – wenn wir das denn wollen. Gottes kostbares und persönlich gehegtes Eigentum sein.  Gott will noch eine Ewigkeit lang seine Freude gemeinsam mit Ihnen haben.

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Kommentare

Leobold /

"Sein einziger Sohn"(vielleicht der älteste Sohn ! ?) - wo steht das geschrieben und wer hat das so ausgelegt?? -
Ich glaube nicht, dass sich Gott mit so einer kleinen Familie begnügt - damit würde er sich selbst beschränken und seine Vielfalt würde verkümmern - was sie ja schon tut, in gewissen Kreisen. - Mit freundlichem Gruß