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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Freimut und Hoffnung

Markus Baum über 2. Korinther 3,17.

Es gibt eine Gruppe von Wörtern, die sind schon an und für sich genommen wirkmächtig. Freiheit, das wäre ein solcher Begriff. In fetten Buchstaben, womöglich noch durch ein Ausrufezeichen verstärkt, auf ein Plakat gepinselt oder auf ein Banner gedruckt, an eine Wand gesprüht, als Emblem auf eine Jacke gestickt oder auf die Kutte eines Motorradclubs – das wäre schon ein Statement. Freiheit! Und dann kommt es noch auf die Umstände an.

Hans und Sophie Scholl haben 1943 ein Flugblatt der studentischen Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ verbreitet in den Fluren der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, und was haben sie da „im Namen des ganzen deutschen Volkes vom Staat Adolf Hitlers“ zurückgefordert: „Die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut der Deutschen.“

Freiheit! Knapp 2.000 Jahre vor den Geschwistern Scholl hat der Apostel Paulus einen kernigen Satz auf Briefpapier diktiert, der da lautet: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17). Das ist auch ein Statement. Aber was ist hier der Zusammenhang? Es geht nicht um die bürgerlichen Freiheiten, die wir in modernen, demokratisch verfassten Staaten heute genießen. Aber es geht sehr wohl um eine persönliche Freiheit. Und die gibt es, so hat Paulus dort im 2 Korintherbrief Kapitel 3 behauptet, in direkter Verbindung mit Gott. Wer von Gott begeistert ist und sich von ihm leiten lässt, der oder die ist wirklich frei und kann jederzeit erhobenen Hauptes durchs Leben gehen.  

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