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Zehn Tage beten für den Frieden

Ökumenische Friedensdekade: „Couragiert widerständig“

Heute startet die Ökumenische Friedensdekade. Bundesweit treffen sich Christen zehn Tage lang bis zum Buß- und Bettag (8.-18.11.2026) über Konfessionsgrenzen hinweg, um für Frieden zu bitten. Etwa 3.000 dezentrale Gottesdienste, Friedensgebete, Ausstellungen und Aktionen sind nach Angaben der Veranstalter geplant.

Eingeführt wurde die Friedensdekade 1980 gleichzeitig in der Bundesrepublik und in der DDR. Eine besondere Tradition hat sie zu DDR-Zeiten in Ostdeutschland entwickelt als friedliche Protestaktion gegen das SED-Unrechtsregime. „Diese Erfahrung prägt bis heute evangelisches Gemeindeleben. Frieden stiften wird als ein existenziell christlicher Auftrag gelebt,“ sagt ERF-Reporterin Regina König. Im Gespräch mit ERF-Moderator Johannes Kolk spricht sie über den Siegeszug des Friedenssymbols „Schwerter zu Pflugscharen“ und über heutige Konfliktherde.  

►  Ökumenische FriedensDekade – Herzlich Willkommen

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