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Kaufhaus für Hartz-IV Empfänger

Das St.-Martin-Lädchen in Markranstädt ist mehr als ein Sozialkaufhaus.

„Besorgte Bürger“ – in manchen Ohren klingt das mittlerweile wie ein Schimpfwort. Doch die Kirchgemeinde im sächsischen Markranstädt will genauer hinhören und setzte mitten in der Flüchtlingskrise ein Zeichen: Sie eröffnete einen Laden für Menschen, die sich schon lang abgehängt fühlen: HARTZ-IV-Empfänger, Rentner und Arbeitnehmer, die aufstocken müssen. Das Sozialkaufhaus will durch diese Arbeit dabei mithelfen, den sozialen Frieden zu wahren. Regina König hat nachgefragt.  

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