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Israel: Der 7. Oktober und seine langen Schatten

Der Terrorangriff der Hamas wirkt bis heute nach. Eine Jerusalemer Korrespondentin über Krieg, internationale Kritik und christliche Solidarität.

Sobald der Audio-Beitrag verfügbar ist, können Sie diesen hier anhören.

„Der 7. Oktober hat die Seele Israels verändert“, sagt die Jerusalemer Korrespondentin der christlichen Nachrichtenagentur „Israelnetz“ (aus Sicherheitsgründen nennen wir ihren Namen online nicht), „der nationale Schmerz sitzt tief.“    

Heute vor genau drei Jahren, am frühen Morgen des 7. Oktober 2023, drangen Hamas-Terroristen nach Israel ein und töteten mehr als 1200 Menschen; 251 Männer, Frauen, Kinder und Greise wurden verschleppt. 

Seither führt Israel einen Mehrfrontenkrieg. Doch weder die Terrormilizen Hamas und Hisbollah noch der Iran konnten besiegt werden. „Trotzdem gehen Analysten in Israel davon aus, dass durch die Liquidierung führender Terroristen die Region des Nahen Ostens stabilisiert werden konnte“, so die Journalistin. International steht Israel immer mehr unter Druck; auch Antisemitismus hat in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen. Die Jerusalemer Korrespondentin sieht Christen in der Pflicht, „sich in dieser Krisensituation an die Seite Israels zu stellen, ohne alles gutzuheißen, was der Staat tut.“ Ein Beitrag von Regina König.  

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