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„Miteinander reden?!“

Nach EU-Wahl: EKD und Diakonie starten Initiative „#VerständigungsOrte“

„Die Europawahl hat gezeigt, dass wir eine starke Polarisierung in unserer Gesellschaft erleben“, sagt Walter Lechner, Referent für Sozialraumorientierung bei der ev. Zukunftswerkstatt midi. Mit der Initiative „#VerständigungsOrte“ wollen EKD, Diakonie Deutschland und midi darauf reagieren und Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. „Und das ist in allen Teilen Deutschlands notwendig,“ sagt Walter Lechner. Dabei gehe es in erster Linie nicht um große Podiumsdiskussionen, sondern um Begegnungen auf persönlicher Ebene: „In Bad Hersfeld z.B. setzen sich Pfarrerinnen und Pfarrer auf eine Bank mit einer Kanne Kaffee und warten auf Menschen, die mit ihnen ins Gespräch kommen wollen.“ Weil Kirchen und diakonische Einrichtungen oft als „überparteilich“ wahrgenommen werden, eigneten sie sich besonders gut als „VerständigungsOrte“. Walter Lechner hofft, dass aus der Initiative „im Idealfall eine gesamtgesellschaftliche Bewegung wird mit dem Motto: Wir wollen miteinander reden.“ Ein Beitrag von Regina König.

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