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Verschlossene Kirchentüren am „Heiligen Abend“?

Trotz Pandemie: „Weihnachtsgottesdienste sind zentral wichtig“, sagt EKM-Landesbischof Friedrich Kramer.

Fast alle evangelischen Landeskirchen überlassen die Entscheidung über die Heilig-Abend-Angebote den Gemeinden vor Ort, nur die Lippische Landeskirche und die Kirche von Westfalen bieten während des harten Lockdowns bis zum 10. Januar gar keine Gottesdienste mehr an. Die sächsische Kirche mahnt zur Vorsicht, schließlich liegen die Zahlen der Neuinfektionen im Freistaat besonders hoch. Der Schutz der Gesundheit ist ein hohes Gut, das sieht auch Friedrich Kramer so, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Doch auch der „innere Mensch“ dürfe nicht aus dem Blick geraten, so Kramer: „Wir wissen, dass besonders für Menschen, die allein leben, der Weihnachtsgottesdienst zentral wichtig ist.“ Deshalb plädiert Kramer dafür, mit durchdachten Hygienekonzepten in großen Kirchen Präsenzgottesdienste am Heiligen Abend möglich zu machen. Regina König hat mit dem Landesbischof gesprochen.

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