/ 1:01 Min. / Spruch des Tages
Wo schaue ich hin
Steffen Schmidt über Kolosser 3,2.
Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Sturm auf hoher See. Um einen rum bricht alles in Wellen über einen herein und man sucht nach dem Leuchtturm am Horizont. Und da stellt sich die Frage: Wonach suche ich, wenn um mich rum alles tobt? Was ist mein Leuchtturm? Die Bibel gibt zumindest mal eine geografische Richtung vor: „Richtet also eure Gedanken nach oben und nicht auf die irdischen Dinge!“ (Kolosser 3,2) Natürlich ist das bildlich gesprochen, aber sind wir mal ehrlich: Da steckt etwas drin! Der Job, die eigene Wohnung, Freundschaften – alles irdische Dinge, auf die ich mich verlassen kann, … aber nicht garantiert bei mir bleiben. Gott dagegen ist als Schöpfer des Universums unumstößlich da und gibt mir einen klaren Punkt zur Orientierung.
Steffen Schmidt
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Dein Kommentar
Kommentare (1)
Vielen Dank, Steffen. Das liest sich gut. Der Leuchtturm in stürmischen Zeiten. Wer wird dazu Nein sagen?
Kolosserbrief Kapitel 3 ist für „zurückgefallene“ Christen ein Mahnbrief. Es heißt: „Der … mehrZorn Gottes wird sich über die Ungehorsamen entladen.“ Die Sünden in der Gemeinde werden deutlich aufgezeigt. Jeder kann es nachlesen im Kapitel.
Und die Frage ist auch heute noch: Wie damit umgehen? Außerhalb der Gemeinde ist das mit dem Begriff „irdisch“ gemeint. Innerhalb der Gemeinde, „dem, was droben ist“, soll es anders sein. Die vorbildliche Einstellung und Werke sind wichtig.
Und wenn einer sündigt unter den Glaubensgeschwistern, so soll ihm vergeben werden können. Dazu gehört: Sich gegenseitig zu ermahnen und zu ermutigen in Namen Jesu Christi, den himmlischen Vater mit Dank und Lob zu ehren, wie auch das Gebet um den Heiligen Geist, seinen Rat und seinen Frieden, der höher ist als alle menschliche Vernunft.