/ 0:51 Min. / Spruch des Tages
Survival-Guide für Konflikte
Steffen Schmidt über Kolosser 3,13.
Im Job, im Freundeskreis, sogar in der Familie – egal in welchem Bereich unseres Lebens: Hin und wieder fühlen wir uns ungerecht behandelt. Und dann? Wie gehen wir damit um? Feuern wir zurück? Werden wir wütend? Oder halten wir uns an die Bibel? Die weist uns nämlich an: „Ertragt einander! Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand unrecht getan hat, sondern vergebt einander.“ (Kolosser 3,13) Interessanter Ansatz, oder? Auch sehr herausfordernd. Aber wenn du mich fragst, liegen die Chancen auf Besserung und Heilung innerer Wunden mit dieser Herangehensweise deutlich höher als bei Wut, Groll oder Runterschlucken.
Steffen Schmidt
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Kommentare (1)
Jesus ist ein gutes Beispiel im neuen Testament für beides.
Seine Wut oder „Heiliger Zorn“ gegenüber Händlern im Tempel, Weherufe gegen Schriftgelehrte, gegenüber Jüngern als sie Kinder abgewiesen … mehrhaben, der Reaktion gegenüber Petrus, als er Jesus von seinem Weg zum Kreuz abbringen wollte, beim Tod des Lazarus gegenüber dem Spott der Trauernden. Da treibt Jesus die Geldwechsler und Händler mit einer Geisel aus dem Tempel, Jesus wird zornig und betrübt gegenüber der Herzenshärte von Pharisäern, er verurteilt sie mit Worten wie: blinde Führer, Schlangenbrut und Otterngezücht. Jesus droht mit Hölle und Strafgericht: für Reiche, die Arme abweisen; oder für Pharisäer und Schriftgelehrte, die sich an Häusern von Witwen bereichern. und Arme unterdrücken. Jesus lehnt Doppelmoral ab gegenüber den Regeln am Sabbat, und und reagiert voller Sanftmut und Barmherzigkeit gegenüber angeklagten Samariterin: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“
Auffällig anders ist es, dass Jesus, obwohl er leidet an Demütigung, Abweisung, Folter und Verurteilung, wenn es um ihn selbst geht, sanftmütig und barmherzig bleibt.