/ 1:05 Min. / Spruch des Tages
Schlecht geschlafen, von Gott geträumt
Mirjam Langenbach über 1. Mose 15,12.
Wir befinden uns in grauer Vorzeit, irgendwo im Westjordanland. Hier ist ein Nomade namens Abram unterwegs. Abram hat einen direkten Draht zu Gott, der hat ihm versprochen, wenn du dahin ziehst, wo ich es dir sage, werden deine Nachkommen zu meinem Volk. Das ist alles sehr überwältigend; in der Bibel steht: „Bei Sonnenuntergang fiel Abram in einen tiefen Schlaf. Eine schreckliche Angst überkam ihn, und dunkle Vorahnungen beunruhigten ihn sehr.“ (1. Mose 15,12). Aber Gott bekräftigt sein Versprechen noch einmal und verrät Abram im Traum, wie das vonstattengehen wird. Es wird hunderte Jahre dauern, aber Abrams Nachkommen werden nach Kanaan zurückkommen, wo sie hingehören. Ich lerne: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“, aber nicht DURCH Schlaf. Abram muss weiterziehen, weiter vertrauen, sein Leben leben. Und das tut er auch. Mit Gottes Hilfe.
Mirjam Langenbach
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