/ 0:56 Min. / Spruch des Tages
Guten Hunger
Steffen Schmidt über Matthäus 5,6.
Hunger und Durst – jeder kennt sie, niemand will sie haben. So ein kleines Hungergefühl ist ja okay, aber auch nur, wenn die Mittagspause schon in Sicht ist. Aber sollte beides auf die Spitze getrieben werden, dann wird es nicht nur ungemütlich, sondern auch lebensgefährlich. Mit diesem Hintergedanken kommt der folgende Satz erstmal seltsam daher: „Wie glücklich sind die, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, denn Gott macht sie satt.“ (Matthäus 5,6)
Zugegeben – hier geht’s nicht um den biologischen Hunger und Durst – aber wer sich nach Gerechtigkeit sehnt und bei Gott sucht, der wird dieses Bedürfnis dort befriedigen können. Quasi wie Hunger, aber das Lieblingsessen steht schon im Ofen. Und diesen Hunger hält man doch gerne aus.
Steffen Schmidt
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