/ 1:05 Min. / Spruch des Tages
Mut sieht manchmal verrückt aus
Bernd Kortmann über Matthäus 14,29.
Manchmal bewundere ich Menschen, die einfach losgehen. Sie wagen etwas, obwohl andere nur den Kopf schütteln. Ich selbst bleibe dagegen gern im sicheren Boot, denke über alle Risiken nach und warte auf den perfekten Moment. Der kommt meistens nicht. Petrus macht es anders. Als Jesus ihn auffordert: „Komm! steigt er aus dem Boot und geht auf dem Wasser auf Jesus zu.“ (Matthäus 14,29) Das ist nicht nur mutig, das ist – gemessen an den Naturgesetzen – schlicht unmöglich. Doch Petrus handelt nicht aus blindem Leichtsinn. Er reagiert auf Jesu Ruf. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Mut und Übermut: Mut richtet sich auf Jesus aus, Übermut nur auf sich selbst. Und wenn Petrus ins Wanken gerät, lässt Jesus ihn nicht untergehen. Ich muss also nicht furchtlos sein, um einen Schritt zu wagen. Wie mutig bist du heute, Jesus zu vertrauen und loszugehen?
Bernd Kortmann
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Kommentare (1)
Auf dem Wasser laufen wie Jesus
Petrus ist ein eifriger und manchmal vorlauter Schüler. Er will immer der erste und beste sein. Wenn Jesus auf dem Wasser geht, dann will Petrus das auch. Also bittet … mehrer ihn: befiel mir, dass ich zu dir komme, dann will ich zu dir gehen auf dem Wasser. Jesus lässt sich darauf ein und befiehlt: Komm, Petrus. Und Petrus glaubt Jesus. Voller Freude steigt er aus dem Boot. Die ersten Schritte wird er getragen wie von einer Wolke. Petrus ist neben Jesus Christus der einzige auf dem Wasser. Das kann und soll jeder seiner Mitschüler sehen. Stolz geht er zielstrebig auf seinen HERRN zu. Doch auf einmal kommt Sturm auf. Je höher die Wellen werden, desto mehr nagt der Zweifel sn seinem anfänglichen Glauben. Hat er sich zu viel zugetraut? Was nun? Was ist, wenn er vollends untergeht? Er sinkt weiter. Voller Entsetzen schreit er zu Jesus: Hilf mir! Und was tut Jesus? Er nimmt Petrus noch rechtzeitig bei der Hand. Beide steigen ins sichere Boot. Und Petrus ist gerettet. Doch eine kleine Rüge muss er sich noch vom Meister anhören: Petrus, wo ist den Glauben geblieben? Dein Unglaube hat dich sinken lassen. Und wie hat Petrus die Zurechtweisung aufgenommen? Fühlte er sich anfänglich wie ein strahlender Held und Vorbild, so wurde er gerade von Jesus in die Schranken gewiesen. Das nagt am Selbstwertgefühl. Doch Petrus bleibt dran. Auch wenn er sich selbst überschätzt hat, oder wenn seine Motivation vielleicht ein wenig eigennützig und übereifrig war, Petrus wird von Jesus deutlich ermahnt, aber dann ist es auch gut so. Sein Glauben darf in Ruhe erwachsen werden:
Ob eine gefährliche Situation oder Zweifel und Angst, das nächste Mal will ich erneut zu Jesus rufen und auf seinem Befehl folgen. Dann gehe ich erneut über das Wasser. Und dank meinem Glauben an Jesu Vollmacht bin ich ein Überwinder, egal wie hoch die Wellen sind, oder welcher Sturm gerade aufbrausend tobt. Maranatha