/ 1:01 Min. / Spruch des Tages
Jesus in Todesangst
Katrin Faludi über Markus 14,33-35.
Jesus kann ganz schön abgehoben und fern wirken, wenn er so bleich und hölzern an einem Kruzifix hängt. Dabei vielleicht noch verklärt guckt. Aber lass dir gesagt sein: Jesus war eben nicht nur ganz Gott, sondern auch ganz Mensch. Mit allem, was dazugehört. Sogar Todesangst, wie die Bibel beschreibt: „Schreckliche Furcht und Angst ergriff ihn und er sagte zu seinen Jüngern: »Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir.« Er ging ein Stück weiter und warf sich zu Boden. Dann betete er darum, dass das Schreckliche, das ihn erwartete, wenn es möglich wäre, an ihm vorübergehe.“ (Markus 14,33-35) Jesus hat Todesangst, bittet um Beistand und fleht um Gnade. Wenn wir uns in unseren dunkelsten Momenten an ihn wenden, können wir also davon ausgehen, dass er genau weiß, wie sich das anfühlt.
Katrin Faludi
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