Andacht Lesezeit: ~ 3 min

Gottes Wort hat Bestand

Mit Gottes Zusagen gelassen durch unwägbare Zeiten gehen. Eine Andacht.


Die letzten Monate haben den meisten Menschen eine gute Portion Geduld und Flexibilität abverlangt. Unsere schnelllebige Welt ist durch das Corona-Virus noch unvorhersehbarer und unbeständiger geworden. Ich kann zwar meinen nächsten Urlaub buchen, aber nur mit kostenfreier Storno-Option. Langfristiges Planen ist im Moment kaum möglich.

Ganz anders ist es bei Gott. Sein Wort hat Bestand und sein langgehegter Rettungsplan für diese Welt wird sich erfüllen. Diese Zusage gibt Gott seinem Volk vor fast 3.000 Jahren durch den Propheten Jesaja.

Im Buch Jesaja heißt es:

Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende (Jesaja 55,10-11).

 

Etwa 700 Jahre später erfüllt sich ein großer Teil von Jesajas Prophezeiungen durch die Geburt von Jesus Christus, Gottes Sohn. Auch Jesus sagt, dass seine Worte Bestand haben und verkündigt werden sollen in alle Welt (Matthäus 24,35; Matthäus 28,18-19).
 

Gottes Botschaft geht um die Welt

Seit fast 2.000 Jahren geht die Hoffnungsbotschaft von Jesus nun um die Welt. Zunächst verbreitete sie sich über Boten, die von einem Ort zum anderen reisten, um den Missionsbefehl von Jesus zu erfüllen.

Seit einigen Jahrzehnten haben christliche Medienangebote einen großen Anteil daran, dass die biblischen Geschichten über Gottes Rettungsplan noch schneller und effektiver bis an die Enden der Erde getragen werden.

Der ERF ist als Partner von TWR (Trans World Radio) seit seiner Gründung an diesem weltweiten Auftrag beteiligt. Jeden Tag werden christliche Programme über ganz unterschiedliche Medienkanäle in alle Welt gesendet.

Auf diese Weise kann zum Beispiel Saira* aus Pakistan regelmäßig christliche Sendungen im Radio hören. Das ist nicht selbstverständlich in einem muslimischen Land, in dem Christen nur eine kleine unbedeutende Minderheit ausmachen. Saira schreibt:

Lange Zeit konnte mein Mann nicht beten und er wollte auch keinen Gottesdienst besuchen. Aber wir haben uns als ganze Familie regelmäßig zu den festen Zeiten ums Radio versammelt, um Gottes Wort zu hören. Vor kurzem hat mein Mann nun angefangen zu beten, und er geht jetzt auch sonntags in den Gottesdienst. Ich bin so dankbar für Ihre Radioprogramme. Sie haben meine Familie näher zu Gott geführt.

 

Gottes Wort spricht in die Stille

Solche Geschichten erreichen uns nicht aus allen Regionen. Aus Nordkorea oder aus der Heimat der Uiguren im Nordwesten Chinas hören wir so gut wie nichts. Wir wissen nur, dass die Radiowellen bis in diese verschlossenen Gebiete hineinreichen. Also senden wir unsere christlichen Programme weiter in die Stille – in der Hoffnung und im Glauben, dass Gottes Wort nicht leer zurückkommt, so wie es im Buch Jesaja prophezeit ist.

Ein ähnliches Wunder durften wir in den 80er Jahren miterleben. Über lange Zeit gab es keine Antwort auf die Radiosendungen, die in die ehemaligen Ostblockstaaten ausgestrahlt wurden. Als dann der Eiserne Vorhang fiel, brach eine ganze Flut von Reaktionen herein. Von überall berichteten uns Hörer, wie Gottes Wort sie über die Jahre begleitet und ermutigt hatte. Einer von ihnen ist Dr. Jozef Gabor, der seine bewegende Geschichte in einem Video erzählt.

Der Verlauf der Weltgeschichte zeigt: Gottes ewiger Plan wird sich erfüllen, egal wie schnelllebig und unbeständig die Zeiten auch sind. Solche Bestätigungen und erfüllten Prophezeiungen geben mir Zuversicht und Halt in dieser unberechenbaren Zeit. Sie helfen mir, flexibler auf Veränderungen zu reagieren und so manche Unwägbarkeit gelassener hinzunehmen.


* Name geändert


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