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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

/ Spruch des Tages

Feste erklären

2. Mose 12,26 und 2. Mose 13,14

Kinder haben tausend Fragen. Vor allem dreijährige können einem Löcher in den Bauch fragen. Fast jedes zweite Wort lautet: „Warum?“ Kinder sind nun mal neugierig und wollen die Welt um sich herum verstehen. Auch religiöse Feste wie Weihnachten oder Ostern. Da hat sich in tausenden Jahren Menschheitsgeschichte nichts geändert. Kann ich in der Bibel an mehreren Stellen nachlesen: „Wenn eure Kinder eines Tages fragen, was dieser Brauch bedeutet.“ (2. Mose 12,26) steht da. Ja, dann sollen die Eltern ihren Kindern erklären, warum dieses religiöse Fest gefeiert wird. Und um es erklären zu können, muss ich es ja auch selbst verstanden haben. Wie ist das bei euch und euren Kindern? Haben sie schon gefragt? Und was wusstet ihr zu erzählen?

Horst Kretschi

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Die Sache mit dem Herzen

Römer 2,29

Wann ist ein Christ ein Christ? Diese Frage stellen sich wohl nicht nur Christen selbst. Antworten werden bei Theologen gesucht. Und diese Frage ist nicht neu – Paulus, einer der ersten christlichen Theologen, beschäftigte sich mit einer ganz ähnlichen Frage: Wann ist ein Jude ein Jude? In seinem Brief an die Römer schrieb er: „Ein ´wahrer` Jude ist der, der es im Innersten seines Wesens ist, und die ´wahre` Beschneidung ist die, die am Herzen geschieht. Sie kommt nicht durch die äußerliche Befolgung einer Gesetzesvorschrift zustande, sondern ist das Werk des Heiligen Geistes.“ (Röm. 2,29) Hieraus leite ich mir als Christ etwas ab: Ich kann offen mein Kreuzkettchen tragen, großzügig spenden und alten Frauen über die Straße helfen – so nehmen mich andere Menschen als Christ wahr. Doch wenn ich Gott und sein Gesetz nicht achte, ihn mein Herz nicht berühren und verändern lasse – nimmt mich Gott dann auch als Christ wahr?

David Sander

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Echter statt schlechter Ratgeber

Römer 2,21

Stellt euch mal vor, ihr würdet einen Bankraub beobachten. Plötzlich kommt einer der Bankräuber auf euch zu und flüstert euch ins Ohr: „Denk dran, du darfst nicht stehlen!“ Was würdet ihr denken? Ich würde wohl denken, dass der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Und vor allem würde ich seinen Rat nicht ernst nehmen. In der Bibel wird Paulus konkret: „Wenn du nun andere belehrst, warum dann nicht auch dich selbst? Du predigst, man dürfe nicht stehlen; warum stiehlst du dann?“ (Röm. 2,21) Wer anderen einen Rat gibt und sich selbst nicht dran hält, macht sich unglaubwürdig. Ob Bankraub, Ehebruch oder Notlüge. Doch nicht nur das; Paulus spricht auch von einer „Entehrung Gottes“, wenn sich einer mit dem Gesetz rühmt, es aber selbst bricht. Bevor ich also andere berate, sollte ich mich erstmal selbst fragen, ob ich meinen Rat einhalte.

David Sander

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Jesus – mehr als ein Kumpel

Römer 2,4

Wart ihr früher im Kindergottesdienst? Eins der ersten Dinge, die die Kleinen da lernen, ist: Jesus ist mein Freund. Daran ist grundsätzlich auch nichts auszusetzen. Doch je älter man wird, desto klarer sollte einem werden: Jesus ist kein „Kuschel-Jesus“. In der Bibel schreibt Paulus: „Oder betrachtest du seine große Güte, Nachsicht und Geduld als selbstverständlich? Begreifst du nicht, dass Gottes Güte dich zur Umkehr bringen will?“ (Römer 2,4) Kehre um und glaube. Jesus will nicht nur mein Freund sein. Gott hat sich uns in Jesus offenbart, er ist viel mehr als ein Freund. Der mächtige Gott ist mein Herr, mein Vater – ein gütiger, nachsichtiger, geduldiger, gerechter und liebender Vater. ER reicht mir und dir die Hand. Nimmst du sie an, hast du gewiss einen Freund, Vater und Herrn fürs Leben.

David Sander

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Augen auf beim Lebenslauf

Römer 1,19-20

„Ich kann nicht glauben, dass du an Gott glaubst“ – habt ihr vielleicht auch schon mal zu hören bekommen. Hätte man das damals zu Paulus gesagt, hätte er wohl Folgendes geantwortet, was er auch den Römern schrieb: „Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.“ (Römer 1,19-20)

Für Paulus haben die Menschen also keine Entschuldigung, nicht an Gott zu glauben. Krass, oder? Manchmal wünsche ich mir genau diese Überzeugungskraft. Ich wünsche mir sichtbare Werke, dass ich sagen kann: „Wieso sollte ich denn nicht an Gott glauben?“ Aber Moment mal – kann es vielleicht sein, dass ich einfach blind geworden bin für diese „sichtbaren Hinweise“? Ja, Gott wirkt noch heute. Aber es gilt: Augen auf beim Lebenslauf!

David Sander