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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

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Kein doppelter Boden?

Römer 4,21

In manchen Bereichen gehe ich lieber auf Nummer sicher. Bei großen Reisen schließe ich manchmal eine Reiserücktrittsversicherung ab. Und meinem Zahnpastahersteller vertraue ich auch nicht komplett, sondern gehe weiterhin regelmäßig zum Zahnarzt. Vollkommenes Vertrauen ist selten geworden. Abraham war in der Hinsicht ein kleiner Revoluzzer. Der Apostel Paulus berichtet: „Er war vollkommen überzeugt davon, dass Gott das, was er versprochen hat, auch tun kann.“ (Römer 4,21) Nun ist Gott kein Reiseunternehmen und auch kein Zahnpastaverkäufer, sondern ein Gott, der zu seinem Wort steht. Einer, der jedem, der ihm vertraut und an ihn glaubt, ewiges Leben schenken will. Die Bibel ist voll von Geschichten, in denen Gott hält, was er verspricht. Die Frage ist: warte ich auf Netz und doppelten Boden oder lasse ich mich wie Abraham heute auf ihn ein?

Simona Brandebußemeyer

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Groß, größer, am größten

Römer 5,20

Kinder verfallen manchmal in regelrechte Wortwettkämpfe, wenn es darum geht, sich zu übertrumpfen. Wer hat das größere Zimmer? Wer hat mehr Geschenke zu Weihnachten bekommen? Wer bekommt mehr Taschengeld? Dass die Aussagen irgendwann nicht mehr der Wahrheit entsprechen, kommt vor. Vielmehr geht es dann darum nachzuziehen, wenn das Gegenüber eine beeindruckende Behauptung aufgeführt hat. Ums Übertrumpfen geht es auch in einem Satz, den der Apostel Paulus an die Christen in Rom schreibt. Nur redet er hier nicht von seinem Einkommen, sondern von Leben und Tod. Er schreibt: „Als das Ausmaß der Sünde unter den Menschen immer größer wurde, ist Gottes wunderbare Gnade noch grenzenloser geworden.“ (Römer 5, 29) Meine Fehler und die Dinge, für die ich mich schäme, mögen groß sein, aber übertrumpft werden sie ausnahmslos von Gottes wunderbarer Gnade.

Simona Brandebußemeyer

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Bitter oder besser?

Römer 5,3-5

Oft sind sie die Wendepunkte im Leben: die Phasen, die herausfordern und schwierig sind. Jede von ihnen ist entscheidend und hat das Potenzial uns bitter oder besser werden zu lassen. Das hat der Apostel Paulus auch erkannt und er kommt zu diesem Schluss: Er sieht die Chance in der Schwierigkeit. „Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden. Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden.“ (Römer 5, 3-5) Paulus verneint hier nicht, dass Schwierigkeiten ein Kraftakt sind, aber er spornt die Christen in Rom an, dranzubleiben. Und wenn ich bedenke, dass Gott mir Kraft schenkt, will auch ich mich das nächste Mal dafür entscheiden, nicht bitter, sondern besser zu werden.

Simona Brandebußemeyer

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An seine Grenzen gekommen

Römer 4,17

Für Kinder sind Eltern oft die unangefochtenen Helden. Mamas und Papas können alles reparieren, einen auf jedes Klettergerüst heben und jede Gummibärchenpackung öffnen. Auf Hilfe angewiesen zu sein ist dann gar nicht so schwer; nicht nur, weil Eltern anscheinend alles können, sondern auch, weil sie einen lieben. Eltern nehmen das vielleicht anders wahr. Wie oft kommen auch wir als Erwachsene an Grenzen, können nicht alles möglich machen, fühlen uns überfordert und sehnen uns selbst nach jemandem, der uns hilft! In der Bibel, im Römerbrief, heißt es von Abraham, dass er ein fast kindliches Vertrauen auf Gott hatte. Abraham glaubte an den Gott, der „die Toten zum Leben erweckt und ins Dasein ruft, was vorher nicht war.“ (Römer 4,17) Für Gott gibt es keine Grenzen. Deswegen will ich’s wie Abraham machen und voller kindlicher Zuversicht auf Gott vertrauen, wenn ich an meine Grenzen komme.

Simona Brandebußemeyer

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Glauben genügt

Römer 4,5

„Glauben heißt nicht wissen!“ Dieser Satz ist bei uns in der Schule immer wieder gefallen. Es war nicht genug nur zu glauben, dass Tallinn die Hauptstadt von Estland ist, oder dass sich Hochdruckgebiete auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn drehen. Wer glaubt, der weiß nicht und Vermutungen waren nicht ausreichend für eine gute Note. Anders ist es, wenn es in der Bibel um Glauben geht. Bei Paulus ist Glauben kein Ratespiel. Er sagt vielmehr, dass der Glaube eine feste Zuversicht ist auf das, was man hofft. Glauben heißt nicht zweifeln an dem, was man nicht sieht. Glaube ist das, was einen Menschen am Ende in Gottes Augen gerecht macht. Im Brief an die Gemeinde in Rom schreibt Paulus: „Gerecht gesprochen aber wird ein Mensch aufgrund seines Glaubens, nicht aufgrund seiner Taten.“ (Römer 4,5) Und das genügt.

Simona Brandebußemeyer