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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

/ Spruch des Tages

Dankbar für Schutz

Psalm 28,7

Wofür bist du heute dankbar? Ich bin dankbar dafür, dass ich meinen Lebensweg nicht allein gehen muss. Dass ich, egal was kommt, niemals verlassen bin. Menschen können sich von mir abwenden oder mir genommen werden. Ich kann meinen Wohnort verlieren, meinen Job, meine Gesundheit. Aber Gottes Schutz für meine Seele kann mir nichts und niemand nehmen. In einem Lied in der Bibel drückt es ein Dichter so aus: „Der Herr ist meine Stärke und beschützt mich. Ich habe von ganzem Herzen auf ihn vertraut und er hat mir geholfen. Darum freue ich mich und danke ihm mit meinem Lied.“ (Psalm 28,7) Jeder von uns kann dieses Lied auf seine eigene Weise singen. Auch du.

Katrin Faludi

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Erziehungstipps von Paulus

Kolosser 3,21

Die Bibel ist ja nun nicht unbedingt als ausgewiesener Erziehungsratgeber bekannt und geschätzt. Im Gegenteil: Manche Sätze in der Bibel wirken sehr – sagen wir es mal so – befremdlich. Es gibt aber auch Stellen, die sind pädagogisch wertvoll. Diese hier zum Beispiel, aus einem Brief des Apostels Paulus: „Ihr Väter, kränkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen.“ (Kolosser 3,21) Da spricht Paulus etwas an, was viele Kinder immer wieder leidvoll erfahren mussten. Vor allem Väter haben für ihre eigenen Kinder nur ätzende Kritik und sogar Spott und Hohn übrig. Weil sie den Ansprüchen der Eltern nicht genügen, sich ungeschickt anstellen, was auch immer. Was das mit einer Kinderseele macht, müssten Eltern eigentlich wissen. Paulus sagt es ihnen deutlich: Ihr macht eure Kinder mutlos und verstärkt noch einmal ihre Unsicherheit und untergrabt ihren Selbstwert. Das soll nach dem Willen des Paulus und Gottes aber nicht sein.

Horst Kretschi

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Klein, aber oho

Lukas 18,15-16

Mit den Kindern ist das so eine Sache: Manches Kind wird behandelt wie die Kronjuwelen der Königin von England. Es wird behütet und verehrt. Wie Helikopter kreisen die Eltern darüber und wie Räumfahrzeuge schaffen sie jedes Hindernis aus dem Weg. In früheren Jahrhunderten dagegen war das Ansehen von Kindern gering. Manche Eltern verkauften sogar ihre Kinder, wenn die Not groß war. Wie das vor 2000 Jahren war, wird an einer Situation deutlich, bei der Kinder zu Jesus gebracht werden sollten: „Als das aber die Jünger sahen, fuhren sie sie an. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht.“ (Lukas 18,15-16) Kein Mensch, auch kein Kind ist so gering, dass Gott sich ihm nicht in Liebe zuwenden würde. Im Gegenteil. Gerade wer bei Menschen gering und verachtet ist, auf den hat Gott ein Auge. Und auch ich sollte ihn und seine Würde achten!

Horst Kretschi

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Kindlich, aber nicht naiv

Matthäus 18,3

Jesus war kein Freund des Wischi-Waschi. Jesus war ein Freund der klaren Worte. Nur manchmal verstehe ich ihn trotzdem nicht sofort. Da sagt Jesus doch zu den Menschen, die mit ihm unterwegs sind: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ (Matthäus 18,39) Was meint Jesus damit? Umkehren, das verstehe ich ja. Einen falschen Weg wieder zurückgehen. Aber was meint er mit dem „werdet wie die Kinder“? Soll ich an meinen Glauben so naiv herangehen wie ein Kind? Das wohl nicht. Aber voller Vertrauen wie ein Kind. Das schon. Kinder haben ein Urvertrauen in ihre Eltern. Das ist angeboren und keineswegs naiv, sondern etwas Gutes. So ist es auch hier: Wer als Mensch so ein Urvertrauen in Gott hat, der ist nicht naiv, sondern hat etwas ganz Wunderbares.

Horst Kretschi

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Barmherzigkeit üben

Psalm 103,13

Ich gebe es ganz ehrlich zu: Ich kann meinen Kindern nicht lange böse sein. Ja, in einem Augenblick bin ich noch stocksauer, aber im nächsten denke ich dann schon, dass sie ja meine Kinder sind, die ich doch liebe und so ist mein Ärger bald verflogen. Väter stehen ja in dem Ruf, eher nachgiebig und gnädig zu sein. Da mag was dran sein. Jedenfalls steht in Psalm 103 in der Bibel der bemerkenswerte Satz: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“ (Psalm 103,13) Da muss wohl was dran sein, mit der väterlichen Barmherzigkeit. Und sie wird hier mit der göttlichen Barmherzigkeit verglichen. Kinder können sich über barmherzige und gnädige Eltern freuen. Und alle zusammen über einen ebenso barmherzigen und gnädigen Gott.

Horst Kretschi