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/ Spruch des Tages

Gebet mit Händen und Füßen

Hebräer 11,8

Beten ist der Anfang, aber es ist noch längst nicht alles. Beten ist der Knotenpunkt zwischen Glaube und Tat. Gott findet es gut, wenn ich nicht nur bete und hoffe. Er möchte, dass ich meinem Gebet Hände und Füße gebe. Wenn ich mir wünsche, dass Gott mein Gebet erhört, kann ich ruhig schon mal in diese Richtung mutig voran gehen. Großes erwarten. Nehmen wir zum Beispiel Abraham, der wurde von Gott auf einen Weg geschickt, ohne dass er das Ziel kannte! Die Bibel berichtet: „Durch den Glauben gehorchte Abraham, als Gott ihn aufforderte, seine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen, das Gott ihm als Erbe geben würde.“ (Hebräer 11,8) Abraham ging, ohne zu wissen, wohin ihn sein Weg führen würde. So mach ich es auch. Beten, als hinge alles von Gott ab. Handeln, als hinge alles von mir ab. Ich kann mich wie bei einem E-Bike auf den Motor namens Gott verlassen, der anspringt, wenn ich den Berg nicht schaffe.

Mirjam Langenbach