/ Wort zum Tag

Demut gelernt

Rainer Dick über Matthäus 11,29.

Bibelvers

Jesus spricht: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Matthäus 11,29

Das Bibelwort  lesen wir beim Evangelisten Matthäus:

Jesus spricht: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

In einem bekannten Lied heißt es: „Sprich zum aufgewühlten Meer meiner Seele in mir, Herr: Friede mit dir. Friede mit dir.“ Ich kenne diese Sehnsucht: Mit inneren Frieden in den Tag zu gehen. Nicht getrieben, nicht gejagt zu werden, sondern Ruhe für die Seele zu finden.

Und das verspricht Jesus denen, die sich in seine Nachfolge rufen lassen. Er benützt dazu ein Bildwort, das Wort „Joch“. Unter sein „Joch“ sollen wir kommen. Das Joch war ein hölzernes Gestell, das den Zugochsen aufgelegt wurde und ihnen dadurch die Last erleichterte. In der Zeit des Neuen Testaments wurde es als Bild für „unter einer Herrschaft leben“ gebraucht. Und in diesem Sinne benützt es Jesus.

Wer unter seiner Herrschaft lebt, erfährt den Frieden Gottes, der findet Ruhe für seine Seele. Wenn Jesus mein Herr ist, dann lebe ich jeden Tag unter seiner guten und segnenden Hand. Wenn ich mein Leben ihm anvertraut habe, brauche ich mir um meine Zukunft keine Sorgen zu machen. Jesus sorgt für mich. Wenn ich ihm angehöre, dann hat er die Verantwortung für mein Leben, für Zeit und Ewigkeit übernommen. Und er sagt mir, was für mich gut und richtig ist. Das kann ich bei ihm lernen.

Jesus, mein Herr, nimmt mich in einen lebenslangen Lernprozess hinein. Zwei Dinge  bietet er mir in dieser Lektion an: Sanftmut und Demut. Zu beidem gehört – wie schon das Wort sagt – Mut. An Jesus selbst kann ich sehen, was er damit meint: Sanftmut, der auch den Feinden vergibt.

Am Kreuz betet Jesus: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Und Demut, die sich nicht zu fein dazu ist, die dreckigen Füße von anderen zu waschen. „Ein Beispiel habe ich euch gegeben“, sagt er dabei zu seinen Jüngern.

Um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19.Jahrhundert lebte in Berlin der Baron von Kottwitz. Der war Christ und verwendete seinen Besitz, um Bedürftigen zu helfen. Eines Tages traf er in einem Studentenwohnheim auf einen Studenten, der schimpfte und fluchte, weil es ihm nicht gelang, seine verdreckten Stiefel auszuziehen. Wortlos bückte sich von Kottwitz und zog dem jungen Mann die Stiefel aus. Beschämt fragte dieser: „Herr Baron, wo haben sie solche Demut gelernt?“  Und Kottwitz antwortete: „Bei meinem Herrn und Heiland Jesus Christus.“

„Erziehung ist Liebe und Beispiel.“ Dieses Wort eines großen Pädagogen gilt auch für alle, die Jesus ihren Herrn nennen. Sie schauen auf ihn und lernen von ihm. Und so erfahren sie, dass ein Leben unter seiner Herrschaft unsere Seele befriedet. Das sollte man einfach ausprobieren.

Das Bibelwort  lesen wir beim Evangelisten Matthäus:

Jesus spricht: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

In einem bekannten Lied heißt es: „Sprich zum aufgewühlten Meer meiner Seele in mir, Herr: Friede mit dir. Friede mit dir.“ Ich kenne diese Sehnsucht: Mit inneren Frieden in den Tag zu gehen. Nicht getrieben, nicht gejagt zu werden, sondern Ruhe für die Seele zu finden.

Und das verspricht Jesus denen, die sich in seine Nachfolge rufen lassen. Er benützt dazu ein Bildwort, das Wort „Joch“. Unter sein „Joch“ sollen wir kommen. Das Joch war ein hölzernes Gestell, das den Zugochsen aufgelegt wurde und ihnen dadurch die Last erleichterte. In der Zeit des Neuen Testaments wurde es als Bild für „unter einer Herrschaft leben“ gebraucht. Und in diesem Sinne benützt es Jesus.

Wer unter seiner Herrschaft lebt, erfährt den Frieden Gottes, der findet Ruhe für seine Seele. Wenn Jesus mein Herr ist, dann lebe ich jeden Tag unter seiner guten und segnenden Hand. Wenn ich mein Leben ihm anvertraut habe, brauche ich mir um meine Zukunft keine Sorgen zu machen. Jesus sorgt für mich. Wenn ich ihm angehöre, dann hat er die Verantwortung für mein Leben, für Zeit und Ewigkeit übernommen. Und er sagt mir, was für mich gut und richtig ist. Das kann ich bei ihm lernen.

Jesus, mein Herr, nimmt mich in einen lebenslangen Lernprozess hinein. Zwei Dinge  bietet er mir in dieser Lektion an: Sanftmut und Demut. Zu beidem gehört – wie schon das Wort sagt – Mut. An Jesus selbst kann ich sehen, was er damit meint: Sanftmut, der auch den Feinden vergibt.

Am Kreuz betet Jesus: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Und Demut, die sich nicht zu fein dazu ist, die dreckigen Füße von anderen zu waschen. „Ein Beispiel habe ich euch gegeben“, sagt er dabei zu seinen Jüngern.

Um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19.Jahrhundert lebte in Berlin der Baron von Kottwitz. Der war Christ und verwendete seinen Besitz, um Bedürftigen zu helfen. Eines Tages traf er in einem Studentenwohnheim auf einen Studenten, der schimpfte und fluchte, weil es ihm nicht gelang, seine verdreckten Stiefel auszuziehen. Wortlos bückte sich von Kottwitz und zog dem jungen Mann die Stiefel aus. Beschämt fragte dieser: „Herr Baron, wo haben sie solche Demut gelernt?“  Und Kottwitz antwortete: „Bei meinem Herrn und Heiland Jesus Christus.“

„Erziehung ist Liebe und Beispiel.“ Dieses Wort eines großen Pädagogen gilt auch für alle, die Jesus ihren Herrn nennen. Sie schauen auf ihn und lernen von ihm. Und so erfahren sie, dass ein Leben unter seiner Herrschaft unsere Seele befriedet. Das sollte man einfach ausprobieren.

 


Kommentare

Von Pfr.i.R. Dietrich T. am .

Danke lieber Rainer. Schön wieder mal Deine vertraute Stimme zu hören. Gut dass wir unter der Herrschaft Jesu leben ! Es ist gut, dass wir im Alter immer noch für diesen Einen Gott dienen. Dazu gehört auch Mut. Gerade auch Angesichts der heutigen Situation wo das 1. Gebot kaum noch wichtig scheint. Es scheinen wohl alle möglichen Wege zu diesem Einen zu führen. Aber immer wenn Israel das 1.Gebot mißachtete, ging es dem Volk schlecht, bzw. wurde es überfallen oder unterwandert von anderen Völkern und Religionen - mit den bekannten Folgen.

Von Inge J. am .

Guten Morgen, aber warum bekomme ich keine Leseansicht des heutigen Wort zum Tag von Rainer Dick? Es ist so wertvoll und wird so wenig befolgt. Ich bin dankbar für alle Beiträge!


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