/ Wort zum Tag

Wer suchet, der findet

Daniel Benne über Lukas 19,10.

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19,10

Wenn zwei Menschen zueinander finden, heißt es gerne mal: „Da haben sich zwei gesucht und gefunden!“ Nicht nur in der Partnerschaft gilt die Devise: Wenn Sie etwas oder jemanden finden möchten, sollten Sie sich auf die Suche machen! Sonst wird das nämlich in der Regel nichts werden mit dem Finden.

Auch Jesus betont, dass er sich auf die Suche gemacht hat, unter anderem im Buch Lukas, Kapitel 19, Vers 10: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Das hat Jesus gesagt, nachdem ein Mann namens Zachäus versprochen hatte, sein Leben zu ändern. Und den Schaden, den er angerichtet hatte, wiedergutzumachen. Zachäus war ein Zollbeamter gewesen. Der die Bürger am Zoll betrogen hat. Dadurch hatte er es zwar zu einigem Wohlstand gebracht in seinem Leben. Aber: Zachäus hatte sich durch seine Betrügereien auch äußerst unbeliebt gemacht.

Als Jesus in Zachäus' Heimatort Jericho kommt, wollen alle Jesus sehen. Auch Zachäus. Doch Zachäus hatte noch ein zweites Problem: Er war nicht nur unbeliebt, sondern auch ziemlich klein geraten. Nun sah er nur noch die Rücken seiner Mitbürger. Die gar nicht daran dachten, diesen unbeliebten Zwerg durchzulassen - so dass auch der etwas sehen konnte.

Zachäus will Jesus aber unbedingt sehen. Deshalb steigt der kleine Mann auf einen großen Baum. Und wird von Jesus entdeckt. Zachäus hatte sich auf die Suche nach Jesus gemacht. Ihm dürfte durchaus bewusst gewesen sein, warum er denn so unbeliebt war. Und dass seine Betrügereien auch vor Gott nicht in Ordnung waren!
 

Jesus sucht genau solche Typen:

•         Versager, Gescheiterte, Unbeliebte,

•         die aber Einsicht zeigen

•         die sich und ihr Verhalten ändern wollen

•         und auf der Suche sind nach Jesus

Also Menschen, die auf verlorenem Posten stehen - sowohl in der Gesellschaft als auch im Blick auf Ihre Ewigkeit bei Gott.

Die eigene Verlorenheit ist vergleichbar mit einer Krankheit, die einen im Alltag oft überhaupt nicht beeinträchtigt. Die man vielleicht nicht mal selber bemerkt. Gerade wenn es Ihnen gut geht und alles bestens läuft, ist es ganz schwer nachvollziehbar, wenn Ihnen jemand erklärt: „Es ist geradezu lebensnotwendig, dass Sie zum Glauben an Jesus finden!“

Machen Sie sich immer wieder bewusst: „Das letzte Hemd hat keine Taschen!“ Was auch immer Sie im Leben zustande bringen - an Macht, Besitz, Geld usw.

Sie können nichts davon mitnehmen, wenn Ihre Zeit hier auf der Erde abläuft. All das, was Ihr Ansehen bei anderen Menschen ausmacht, hilft Ihnen überhaupt nichts im Blick auf die Ewigkeit! Wenn Sie im Leben alles hatten und alles erreicht haben,aber nicht zu Jesus gefunden haben, dann bleiben Sie auf ewig verloren!

Von daher lade ich Sie ein, es wie Zachäus zu machen: Begeben Sie sich auf die Suche. Und entdecken Sie in Jesus Christus Ihren Retter!

In Jeremia Kapitel 29 erklärt Gott: „Wenn Ihr mich von ganzem Herzen sucht, so will ich mich finden lassen!“

Jesus nimmt Sie wahr, wenn Sie auf der Suche nach ihm sind! Und wird sich gerne von Ihnen finden lassen! Und wenn Sie bereits zu Jesus gefunden haben und zu einer Gemeinde gehören, dann machen Sie sich mit Jesus auf die Suche nach Menschen, die ihn noch nicht kennen!

Helfen Sie Menschen, zu Jesus zu finden. Damit man auch über sie und ihre Beziehung zu Jesus sagen kann: „Da haben sich zwei gesucht und gefunden!“



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