/ Wort zum Tag

Meine Berufung

Michael Pietras über 2. Thessalonicher 2,14.

Bibelvers

Paulus schreibt: Gott hat euch berufen durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt.

2. Thessalonicher 2,14

Mich erreichte eine WhatsApp-Nachricht einer verzweifelten Mutter. Sie schreibt: „Heute ist der Tag: Schlimmer geht immer!“ Das ist ihre Erfahrung und sie fordert mein Gebet.

Wie tröstlich, dass wir im 2. Thessalonicherbrief ganz andere, positive Worte finden. Er behandelt als Hauptthema die Endzeit. In Kapitel 2, Vers 14 heißt es: "Gott hat euch berufen durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus erlangt." Ein herrlicher Rückblick - ein herrlicher Einblick - ein herrlicher Ausblick!

Viele "W"-Fragen fallen mir ein: wer, wie, was, warum, wie(so) wann und wo und etliches mehr. Aber hängen bleibt nur meine Erinnerung an meinen Stolz, dass ich eine Berufung zum Evangelisten erfahren habe. Das machte meinen Wert aus: was ganz Besonderes sein - eine spezielle Berufung zu haben- bis..., ja, bis ich das Buch: "Gott braucht keine Helden" von Magnus Malm gelesen habe. Da wurde mir klar, dass die wichtigste Berufung die Berufung zum Christsein, zum Kind-Gottes-Sein ist und dass diese Berufung allen gilt.

Noch einmal der Bibelvers aus dem 2. Thessalonicherbrief: „Gott hat euch berufen durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt.“

Viele glauben nicht an ihre Berufung. Viele warten auf eine ganz spezielle Berufung. Vielleicht können sie da lange warten. Sie sind doch schon berufen!

Der Lebendige - Gott selbst - hat Sie berufen; da gibt es nichts zu bemänteln oder zu diskutieren. Nicht der Evangelist XY, oder der Superchrist Paulus oder seine Mitarbeiter Silas und Timotheus, nein, Gott selbst hat Sie berufen. An anderer Stelle heißt es in der Bibel: Gott kann seine Berufung nicht gereuen (vgl. Römer 11,29). Gott hält fest an Euer aller Berufung. Wir werden geadelt durch seine Berufung. Und es steht fest: „Sind wir untreu, so ist er doch treu“! (vgl. 2. Tim 2, 13)

Wie werden wir berufen? Durch das Evangelium. Wenn wir nur die Botschaft von der Liebe Gottes und seiner Rettungstat durch seinen Sohn Jesus am Kreuz und dessen Auferstehung glauben.

Warum? Gott hat Großes mit uns vor! Oder ist es etwa kleinkariert, wenn Gott will, dass wir die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangen? Das ist viel - sehr viel! Wer mehr möchte, ist im falschen Film oder im falschen Team.

WAS? Menschen wollen ewig leben. Menschen wollen Ausstrahlung. Menschen wollen schön sein. Das alles schenkt uns Gott. Er schenkt uns allen eine Berufung und will, dass wir die Herrlichkeit Unseres HERRN Jesus Christus erlangen, das heißt, IHM, JESUS, ganz ähnlich werden. Haben Sie Lust dazu? Dann fangen Sie heute damit an bzw. machen Sie heute damit weiter.

Ich schließe mit den Schlussworten aus dem Vaterunser: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. AMEN.



Kommentare

Von Rainer am .

Ich möchte mich dem vorherigen Kommentar gerne anschließen. Berufung zum Christsein, zum Kind-Gottes-Sein. Vielen Dank für die so klarmachenden Worte.

Von Sabine K. am .

Mir hat es die Augen geöffnet. Christsein - eine Berufung. Das reicht, alles was wir noch brauchen schenkt uns Gott dazu. Danke für diese ergreifenden Worte.


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