/ Wort zum Tag

Ein Unternehmen mit Zukunft

Hannah Thielmann über Matthäus 16,18.

Bibelvers

Jesus spricht zu Petrus: Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeinde nicht überwältigen.

Matthäus 16,18

Tchibo, Aldi und Adidas – sie alle sind einmal als kleine Unternehmen mit einer damals neuartigen Idee gestartet. Heute gehören sie in Deutschland und weltweit zu den größten Konzernen. Eine Garantie für Erfolg hatten die Gründer damals allerdings nicht. Und leicht war es in den letzten Jahrzehnten für die Firmen erst recht nicht.

Auch heute versuchen immer wieder mutige Menschen, neue Unternehmen ins Leben zu rufen. Sie suchen sich Investoren und gründen dann so genannte Start-Ups. Manche von ihnen schaffen es, sich zu etablieren. Andere scheitern und müssen nach kurzer Zeit wieder Konkurs anmelden. Eine Garantie für Erfolg haben auch sie bisher nicht gefunden.

Bei Jesus Christus sieht die Sache anders aus: Bei seiner Unternehmensgründung vor rund 2000 Jahren liefert er die Erfolgsgarantie bereits mit. Im Matthäus-Evangelium in Kapitel 16 steht, dass er damals mit seinen Jüngern unterwegs ist und sie fragt, was sie glauben, wer er ist. Einer von ihnen, Simon Petrus, antwortet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Daraufhin verspricht ihm Jesus: „Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ Das ist mal eine starke Aussage! Jesus gründet sein Unternehmen – seine Gemeinde – und dabei verspricht er auch gleich, dass sie nicht von der Hölle überwältigt werden wird. Seine Gemeinde wird also nicht untergehen. Aber warum ist er sich da so sicher? Ganz einfach: Das Fundament, der Fels, die Garantie für das Unternehmen ist Gott selbst durch seinen Sohn Jesus Christus. Das ist das, was Simon Petrus mit seinem Glaubensbekenntnis ausdrückt. Er hat erkannt, dass Jesus Gottes Sohn ist, und dass es sich lohnt, ihm nachzufolgen. Petrus zieht mit dem Sohn Gottes durchs Land und erkennt ihn als seinen Firmenchef an. Jesus ist für ihn der Leiter und damit ordnet er sich seinem und auch Gottes Willen unter. Jesus Christus hat also den Plan für sein Unternehmen. Er weiß, dass es gut wird, solange er vorangeht. Deshalb kann er auch versprechen: „Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeinde nicht überwältigen.“ Denn dort, wo Gottes Wille geschieht und ich als Teil der Gemeinde Jesus nachfolge, ist kein Platz mehr für meinen eigenen Egoismus. Er würde das Unternehmen nur bremsen. Und er ist genau das, was die Hölle ausmacht. Der britische Schriftsteller C. S. Lewis hat das einmal so formuliert: „Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen - jene, die zu Gott sagen: ‚Dein Wille geschehe‘, und jene, zu denen Gott sagt: ‚Dein Wille geschehe‘. Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt."

Jesus als Firmenchef ist also die Garantie für das Unternehmen Gemeinde. Dort, wo ich ihm  folge, kreise ich nicht mehr um mich selbst. Stattdessen bin ich offen für Jesu Stimme.

Und genau an dieser Stelle bin ich persönlich angesprochen. Jesus möchte auch mein Chef sein. Er lädt mich ein, in seinem weltweiten Unternehmen mitzuarbeiten. Das ist manchmal, zugegebenermaßen, nicht so leicht. Ich treffe vielleicht hin und wieder Entscheidungen, die ich super finde. Aber dann vergesse ich manchmal, Jesus im Gebet zu fragen, was er von der Idee hält. Oder ich stehe vor einer Herausforderung in meinem Leben und bin mir sicher: „Dieses Mal schaffe ich es alleine. Heute brauche ich Jesus nicht.“ Dabei hat Jesus einen anderen Plan. Als Einzelne und als ein Teil seiner riesigen weltweiten Gemeinde fordert er mich heraus, seinen Willen in meinen Lebensmittelpunkt zu stellen – und zwar täglich. Es wird dadurch nicht alles leicht in meinem Leben. Aber ich kann mich darauf verlassen, dass Jesus der beste Chef ist, den es gibt. Er hat den Weitblick und lenkt sein Unternehmen auch durch turbulente Zeiten. Und das Beste an der Sache: Gott selbst gibt mir seine Kraft, wie er auch Petrus Kraft gegeben hat, damit ich seinen Sohn Jesus immer wieder neu als Firmenchef anerkenne und sage: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“


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