/ Wort zum Tag

Sprengstoff

Detlef Garbers über 1. Johannes 1,5.

Bibelvers

Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

1. Johannes 1,5

Die Holzkiste wäre explodiert. Es hätte viele Tote gegeben, wenn Gott nicht Licht ins Dunkel gebracht hätte. Gott hatte die Verkündiger der guten Nachricht von Jesus bewahrt und auch die große Menschenmenge, die ihnen im Südsudan zugehört hatten. Was war passiert? Davon erzählt der Ägypter Gamil, der etliche Jahre in dem Nachbarland Sudan selbst als Evangelist unterwegs war. Er war als junger Mensch zum Glauben an Christus gekommen und eine bis dahin unbekannte Freude zog in sein Herz. Sein Innerstes wurde erhellt und er spürte den Drang anderen von Jesus zu erzählen. Durch eine Missionskonferenz in Ägypten wurde sein Blick auf die vom Evangelium unerreichten Volksgruppen im Sudan gelegt. Diese Konferenz musste allerdings im Verborgenen abgehalten werden, da die Christen immer wieder von Terroristen bedroht wurden.

Als erfolgreicher Geschäftsmann ging Gamil daraufhin immer wieder für zwei Monate im Jahr zu den Sudanesen und erzählte ihnen von Jesus. Später verkaufte er seine Firma und wirkte im Sudan über viele Jahre als Evangelist. So wie es im 1. Johannesbrief heißt: „Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. (1.Joh1,5)“ Gamil zeigte den Menschen einen Film über das Leben von Jesus. Er verkündigte die gute Nachricht und er rief die Menschen immer wieder auf, Jesus zu folgen. Um diesen Schritt auch nach außen hin sichtbar werden zu lassen, verbrannten diejenigen, die zum Glauben an Jesus gekommen waren, ihre Zaubergegenstände und Amulette. So wie es auch die Bewohner von Ephesus getan hatten nachdem Paulus dort gepredigt hatte. Damit machten die Menschen deutlich, dass sie sich von den dunklen Mächten lossagten und nun ans Licht treten, um Jesus zu folgen.

Aufgrund von Visaschwierigkeiten musste Gamil das Land verlassen. Sein Herz schlägt jedoch weiter für die Menschen dort. Er ist dankbar, dass andere an seiner Stelle dort wirken. Deswegen verfolgt er die Nachrichten aus diesem Gebiet sehr aufmerksam.  Und so erzählte er, wie vor wenigen Wochen Gott das Evangelistenteam im Südsudan vor dem Tode bewahrt hatte. Nach dem Aufruf Jesus zu folgen, verbrannten die Menschen wieder ihre Gegenstände, die sie als Amulette und Zaubermittel verwendet hatten. Bisher hatten die Evangelisten sich diese Gegenstände nie näher angeschaut, wenn sie ins Feuer geworfen wurden. Doch als eine Person eine Holzkiste in das Feuer werfen möchte, wird er von einem Evangelisten daran gehindert. Der möchte sehen, was in der Kiste drin ist. Der Evangelist öffnet sie, erkennt sofort, dass hier Sprengstoff im Feuer gelandet wäre und konnte die Menschenmenge vor großem Unheil bewahren. Gott hat Licht in die Finsternis gebracht und böse Pläne offengelegt und seine Kinder bewahrt. Dass Gott sie so bewahrt hat, hat die Evangelisten weiter ermutigt, die Botschaft von Gott denen zu verkündigen, die noch in der Finsternis leben.


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