/ Lied der Woche

Venimus adorare eum (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Venimus adorare eum“ – eine Art modernes Wallfahrtslied von Gregor Linßen hat uns durch die Woche begleitet; nicht ganz zufällig – wir haben ja in der Wochenmitte das Epiphaniasfest – volkstümlicher: den Dreikönigstag – begangen. Und die Weisen aus dem Morgenland sind auf ihre Art Archetypen, Ur-Vorbilder der Wallfahrer. Etwas anders als die Juden im Exil, die zurzeit von Jesus versucht haben, wenigstens ganz gelegentlich zu einem der hohen Feste nach Jerusalem zu reisen, ins Zentrum des Glaubens an den Gott Israels. Das war weniger eine persönliche Angelegenheit – der zweite Tempel, von Herodes dem Großen prächtig erweitert, und der priesterliche Dienst in diesem Tempel standen im Mittelpunkt.

Die Sehnsucht der Weisen aus dem Morgenland dagegen war etwas, was sie in Bewegung brachte und persönlich erfüllte. Persönlich - und buchstäblich auch auf eine Person gerichtet: Auf Jesus, den Sohn der Maria, den Sohn Gottes. Wie er seine königliche Rolle ausfüllen würde, wie er seine Mission erfüllen würde, davon konnten die Weisen noch nichts ahnen. Aber sie haben ihm schon einmal gehuldigt und gottgleiche Verehrung erwiesen. Haben ihn angebetet. Und sind damit auf ihre Art zu Bekennern und Vorbildern des christlichen Glaubens geworden. 



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