/ Lied der Woche

Venimus adorare eum (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Venimus adorare eum“ – ein Lied von Gregor Linßen. Der Berufsmusiker und Komponist aus Neuss ist einer der schaffenskräftigsten Vertreter des „Neuen Geistlichen Liedes,“ er lehrt an der Kirchenmusikschule Essen, hat zeitweise auch an der Kirchenmusikhochschule Aachen und an der Musikhochschule Köln unterrichtet. „Venimus adorare eum“ – das war Gregor Linßens Mottolied für den von der katholischen Kirche ausgerichteten Weltjugendtag 2005 in Köln. Denn der Leitvers für dieses Treffen war just jener Halbsatz der Weisen aus dem Morgenland, wie er im Matthäusevangelium Kapitel 2 Vers 2 überliefert ist: „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten.“ Was verbindet die Stadt Köln mit den Weisen aus dem Morgenland? Antwort: Der Kölner Dom beherbergt unter anderem den so genannten „Dreikönigsschrein.“ Das kostbarste und kunstvollste Reliquiar, das je in der abendländischen Kirche geschaffen wurde.

 

An den Weisen aus dem Morgenland – ob es nun drei oder mehr, ob es tatsächlich Könige waren oder nicht – ist zumindest das erinnerungs- und denkwürdig: Sie haben sich aufgemacht – nicht nach Köln, sondern nach Jerusalem, um den Messias zu finden. Den neugeborenen König; den von Gott versprochenen Retter und Erlöser. Jesus.



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