/ Lied der Woche

Schenk uns Augen (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Schenk uns Augen“, so heißt dieses Lied von Thorsten Waap, der es komponiert und den Text dazu geschrieben hat. Thorsten Waap ist Pfarrer in Heringen, einer kleinen hessischen Bergbaustadt an der Grenze zu Thüringen, in der Kali abgebaut wird. Nebenbei ist Pfarrer Waap als Liedermacher tätig und – wie er selbst sagt – als „Vorträger“, weil er seine Werke gern vor Publikum vorträgt. Dabei macht er sich einen Reim auf den Alltag (eben mit gereimten Versen) und versucht Gott, die Welt und sich selbst als großes Ganzes begreifbar zu machen.

Bemerkenswert finde ich an seinem Lied, dass der Refrain sowie die erste und die zweite Strophe jeweils verschiedene Adressaten haben. Der Refrain formuliert die Bitte an Gott: „Schenk uns Augen, die sehen! Gib uns Ohren, die hören!“ Danach kommt die erste Strophe, die mich dazu auffordert, für meine Mitmenschen da zu sein. Und dann folgt in der zweiten Strophe das Eingeständnis, dass es mir oft an Nächstenliebe mangelt. Deshalb folgt abschließend noch einmal die Bitte an Gott: „Schenk uns Augen, die sehen! Gibt uns Ohren, die hören!“



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