/ Lied der Woche

Ehe denn die Berge wurden (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Der Download dieser Sendung ist noch 21 Tage verfügbar.

Ein Lied von Peter Menger, das er im Duett mit Simone Riccitelli singt, hat uns durch die vergangenen Tage begleitet. „Ehe denn die Berge wurden“ handelt von der Ewigkeit Gottes und der Vergänglichkeit des Menschen. Es fordert dazu auf, die Zeit, die uns gegeben ist, sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden.

Gleichzeitig gilt es gelassen zu bleiben; niemand muss der Fülle des Lebens hinterherlaufen, als ob es kein Morgen mehr gäbe. „Unser Leben kommt von dir“, heißt es mehrfach in dem Lied. Und dann: „Unser Sterben legen wir vertrauensvoll in deine gute Hand.“

Wer das so noch nicht von sich sagen und mitbeten kann, braucht dennoch nicht in Panik zu verfallen. Schließlich beginnt das Lied, das sich an den Worten von Psalm 90 orientiert, mit der Bitte an Gott: „Lehre uns bedenken, Herr, dass wir sterben müssen.“ Diese Bitte ist nötig, weil es fast jedem Menschen schwerfällt, diesem Gedanken im eigenen Leben Platz einzuräumen.

Kai-Uwe Woytschak





Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Das könnte Sie auch interessieren