/ Lied der Woche

Ehe denn die Berge wurden (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Ehe denn die Berge wurden“ – die eingängige Melodie dieses Liedes strahlt Geborgenheit aus. Dabei sind gleich die ersten Worte, die von Simone Riccitelli gesungen werden, ein echter Hammer: „Lehre uns bedenken, Herr, dass wir sterben müssen.“ Wer selbst schon einmal durch eine Krankheit oder einen Unfall an der Schwelle des Todes stand oder liebe Mitmenschen verloren hat, der weiß: Es stirbt sich nicht so leicht. Gott, der Schöpfer, hat einen unbändigen Lebenswillen in uns hineingelegt. Und auch die Angst vor dem Tod gehört dazu.

Dennoch ist der Mensch vermutlich das einzige Geschöpf auf Erden, das weiß, dass sein irdisches Leben einmal zu Ende geht. Dieses Wissen ist Bürde und Würde zugleich. Es ängstigt uns, gibt uns aber auch die Möglichkeit, unser Leben dementsprechend zu ordnen. Jederzeit dem Willen Gottes gemäß zu leben, steht an erster Stelle.

Kai-Uwe Woytschak





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