/ Lied der Woche

Ehe denn die Berge wurden (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Ehe denn die Berge wurden“, so heißt das „Lied der Woche“, das von Simone Riccitelli und Peter Menger gesungen wird. Der Titel bezieht sich auf den Refrain des Liedes. Der wiederum ist ein Zitat aus Psalm 90: „Ehe denn die Berge wurden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Urheber des Psalms ist der Überlieferung nach Mose, der vor mehr als dreitausend Jahren das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei befreite und es bis an die Grenze des Landes Kanaan führte. Dort kam er an seine Grenze. Sein Leben endete, bevor das Volk Israel das verheißene Land für sich einnehmen konnte.

War Moses Leben also letztendlich gescheitert? Keineswegs. Er fügte sich dem Willen Gottes und gab sich damit zufrieden, für einige Jahrzehnte Gottes Diener gewesen zu sein. Im Refrain des Liedes heißt es – in Anlehnung an Psalm 90: „Wie ein Hauch ist unser Leben, das nur kurze Zeit besteht und bald vergeht. Deshalb ist dies mein Gebet: Lass uns jeden Tag so leben, als ob es unser letzter wär.“

Kai-Uwe Woytschak





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Kommentare

Von Ulrich K. am .

Das Lied der Woche ist ein großartiger Trost. Ich wünschte mir, dass ich am Ende meines Lebens so eine Zuversicht hätte. Diese wunderschöne Kombination aus Musik und Text kann einen wirklich tragen.
Vielen Dank für dieses und die vielen anderen schönen Lieder der Woche - vielen Dank für die Mühe, dass ihr immer wieder so großartige Lieder auswählt und vorstellt!


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