/ Lied der Woche

Wie viele Sommer (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Ich lebe gern am Sommertag“ – singt Christoph Zehendner und malt in seinem Lied auch die schönen Seiten des Spätsommers aus. Aber bei aller Schönheit des Moments: Der Herbst wird kommen, unweigerlich, und zu seinem Wesen gehört auch, dass er heulen kann, nass, kalt, ungemütlich ist. Aber natürlich hat auch er seine schönen, goldenen Seiten. So verschieden die Menschen sind, so verschieden ist ihre Einstellung zu dieser Jahreszeit.

„Mich fröstelt, langsam wird mir bang. Die goldne Zeit währt nicht mehr lang.“ Wer so singt, denkt vermutlich aber nicht nur an das Wetter draußen, das abnehmende Licht, die sinkenden Temperaturen, sondern auch an das, was man gemeinhin Herbst des Lebens nennt.

Muss man nun Angst haben vor dem Herbst, dem Herbst des Lebens? Wie gesagt: er hat auch seine schönen Seiten. Aber mit ihm neigt sich eben auch die Zeit, die vom Jahr, vom Leben noch bleibt. Da gibt – so empfinde ich - das Bild vom Anfang des Liedes Trost, wo der Sänger sich mit einem Baum vergleicht. Im Sommer hat er Kraft und Statur getankt. Die möge ihn auch durch den Herbst tragen.

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin

Produkte zur Sendung

Dass deine Träume Wurzeln schlagen

Dass deine Träume Wurzeln schlagen

Autor:
Zehendner, Christoph / Staiger, Manfred / Wolf, Heiko
Art:
CD, 16
Preis:
14,99 EUR



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