/ Lied der Woche

Sieh die Sterne hoch am Himmel (6/7)

Was ein Blick zum Himmel bewirken kann

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Sieh die Sterne hoch am Himmel“, heißt es im Lied der Woche. Und nicht etwa: „Greif zu den Sternen hoch am Himmel!“ Abraham, an den diese Worte ursprünglich gerichtet waren, sollte innehalten, seinen Blick in Richtung Himmel lenken und einfach nur staunen. Gott wusste, Abraham würde überwältigt sein von der schieren Anzahl der winzigen Lichter am Firmament, die alle von einem großartigen Schöpfergott zeugen. Dieses Staunen, so fürchte ich, haben wir in der heutigen Zeit weitgehend verlernt. Wir sind es gewohnt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ein Griff zum Smartphone und schon erfahren wir dank Wikipedia: hundert bis dreihundert Milliarden Sterne gibt es in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Und wir lesen von verschiedenen Theorien, wie sie entstanden sein könnten.

Gott kennt sicher ihre Anzahl und weiß auch noch, wie er sie erschaffen hat. Aber darum geht es ihm nicht. Ihm geht es letztlich darum, Menschenherzen für sich zu gewinnen. So wie damals, als Abraham in einen mit Sternen übersäten Himmel blickte.

Kai-Uwe Woytschak





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