/ Lied der Woche

Kehr ein bei mir (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Kehr ein bei mir“– singt Thea Eichholz in dieser Woche. Kehr ein bei mir und zwar auf Dauer und sei mehr als nur ein Gast. – Und dann weiter: „Du, Gott, sagst, du nimmst die kleinste Tür. Komm rein, ich öffne dir.“

Die kleinste Tür?  Mir fällt dazu das Weihnachtslied von Manfred Siebald ein, wo er das große Tor und die unscheinbare Hintertür einander gegenüber stellt. Die großen Leute am großen Tor, die warten freilich vergeblich; die kleinen Leute aber an der Hintertür erfahren: Gott kommt da zur Welt, wo sie zu Hause sind; er kommt als  kleines Jesus-Kind zur Welt und zu ihnen.

Ein Trost ist das – auch für mich. Denn Gott kehrt am liebsten da ein, wo ich mich klein fühle und bedürftig. Wo ich weiß, dass ich ihn brauche. Und ihn bitte, bei mir einzukehren. Klar, dass ich dann auch an der Tür stehe und sie für ihn öffne.

„Tauch mein Haus in wunderbares Licht“ singt Thea Eichholz zuletzt. Das passt zu Weihnachten, ist aber eine Erfahrung für jeden Tag des Jahres.

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin




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