/ Lied der Woche

Fröhlich soll mein Herze springen (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Das Lied der Woche in der Weihnachtswoche trägt einen – wie ich finde - herausfordernden Titel: „Fröhlich soll mein Herze springen.“ Darin spannt Paul Gerhardt, der Textdichter einen großen Bogen vom Zustand der Welt bis hinein in das menschliche Herz. Die Akteure in seinem Text sind die, die uns auch in der biblischen Weihnachtsgeschichte begegnen. Von den Engeln, den himmlischen Heerscharen, hört man da. Bei Paul Gerhardt sind die etwas dürren Worte aus dem 2. Kapitel des Lukasevangeliums ergänzt worden: Engel singen – mit vollen Chören. Ja sogar die Luft stimmt mit ein. Denn: Christus ist geboren.

Christus, der Retter, der Erlöser, der Heiland. Er ist die zentrale Figur für Paul Gerhardt. Für ihn ist er der Held Gottes, der die Welt herausreißt aus allem Jammer. Wenn das so ist, so frage ich mich, was nützt es dann noch zu jammern? Mit Christus kommt Gott selbst auf die Welt. „Gott wird Mensch – dir, Mensch, zugute“. Und das war nötig; denn um den  Menschen stand es schon von Natur aus nicht zum Besten. Da musste  jemand kommen, um das zu ändern. Und Christus kam und begann an Weihnachten dieses Werk, indem er hilflos und klein – geboren wird. Als „Gottes Kind“.



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