/ Lied der Woche

O Heiland reiß die Himmel auf (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Sarah Kaiser interpretiert hier „O Heiland reiß die Himmel auf“ – eine Produktion von 2007. Das Lied ist vom Album „Geistesgegenwart“, produziert von Samuel Jersak und erschienen bei Gerth Medien.

Dynamisch geht es zu in diesem Lied. Da ist zum einen die Steigerung der musikalischen Mittel. Von der zarten a capella Strophe zu Beginn geht es dann in die Vollen. Die Band spielt eine jazzige Begleitung, und das hat sicher seinen Grund in dem, wie sich die Melodie des Ursprungsliedes uns darbietet: Sie ist geprägt von Harmonien, die für heutige Ohren irgendwo zwischen Moll und Dur zu liegen scheinen. Das hat damit zu tun, dass dieses Lied noch aus einer Zeit stammt, in der weitere Tonleitern in der Musik üblich waren, die heute allenfalls im Jazz zu hören sind: Kirchentonarten. Hier ist es die „dorische“. Mich erinnert das musikalische Grundgerüst jedenfalls an Lieder wie „Greensleaves“ oder „Scarborough Fair“.

Herbe und irgendwie wohltuende Klänge sind das. Sie helfen mir, neu den Advent zu entdecken, das Kommen Gottes in unsere allzuoft eingefahrenen Gleise!



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