/ Lied der Woche

Ich hoffe auf dich (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Siebenmal Ich hoffe auf dich. Das Lied von Jörg Streng, gesungen von Carola Laux und dem ERF Studiochor plädiert dafür, mit Gott wieder neu ins Gespräch zu kommen. Der Liedtext spricht Situationen an, wo es schwerfällt, auf Gott zu vertrauen. Und in alledem vollzieht der Text eine Wende. Hin zu dem, der Halt verspricht. Auch dann, „wenn mein Schritt schwer wird vom täglichen Trott“. Beschwerlich sind die Schritte mitten im Alltag. Wenn man wieder und wieder an derselben Frage sich festbeißt. Oder wenn ich gar kein Gehör finde mit meinem doch berechtigten Anliegen. Wenn Menschen ihre Ohren auf Durchzug stellen und einen mit hohlen Phrasen abspeisen – gerade dann erweist sich der Gang zu Gott als heilsam. Klar, ich verändere meine Mitmenschen dadurch nicht. Aber ich verändere mich vielleicht. Dass ich auf Gott höre, auf seine Weisung warte. Auch in undurchdringlichen Lagen. Das Lied vermittelt mir neu, dass gerade die Zeit das Spielfeld Gottes ist. Statt mich in meiner Ungeduld stehen zu lassen, bietet das Lied einen Ausweg. Der Weg ins Gebet. Hin zu Gott. Er ist es, der „meine Welt und mich selbst neu ins Lot“ zu bringen vermag. Und dann passiert etwas Neues: dann wird etwas „gut“, dann „wird meine Zeit gut“, heißt es im Lied. Und das heißt wohl, dass Gott mit seinem Wesen Einzug hält. Das wünsche ich mir und das wünsche ich Ihnen auch!



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