/ Lied der Woche

Die Heilige Schrift (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Die heilige Schrift“ - von Albert Frey und Andrea Adams-Frey. Die Bibel – ein heiliges Buch. Schön und gut. Aber lasse ich mich auch darauf ein? Werde ich auch ein „Täter des Wortes“ oder bleibe ich in der Zuschauerrolle? Männer und Frauen haben im Laufe der zwei Jahrtausende seit Christi Geburt aus der Zuschauerrolle herausgefunden und wurden zu Botschaftern für die Sache Jesu.

Einer von ihnen kommt mir in diesen Tagen immer wieder in den Sinn: Der Angelsachse Winfrid, der später Bonifatius genannt wurde. Er war von einem Hunger nach den Worten der Bibel getrieben. Mehr als 30 Jahre lang lebte und studierte er in einem Kloster im Westen Englands und wurde zu einem gelehrten Ausleger der Bibel, bis er zu einer besonderen Reise aufbrach. Sie führte Winfrid hinüber auf den europäischen Kontinent. In diesen Tagen ist es genau 1300 Jahre her, dass dieser Mönch den Entschluss gefasst hat, sich endgültig von seiner Heimat zu verabschieden.

Bekannt wurde Winfrid Bonifatius dann als Missionar in Hessen, Thüringen und Bayern. Das Erstaunliche: Er erlernte dazu die Sprache der Einheimischen und brachte ihnen auf diese Weise die Bibel nahe. Ähnliches vollbrachte Jahrhunderte später der Mönch Martin Luther. Und von dem stammt der Ausspruch: „Man soll nicht auf der Heiligen Tat, Beispiel und Wort, sondern allein auf Gottes Wort bauen, welches allein nicht lügen noch irren kann“.



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