/ Lied der Woche

Überall auf dem Weg (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Überall auf dem Weg seh ich dich,“ singt Michael Janz – und er meint damit Gott.

Gott ist buchstäblich allgegenwärtig. Ist für niemanden in unerreichbarer Ferne, so hat es der Apostel Paulus vor knapp 2.000 Jahren ausgedrückt in einer berühmt gewordenen Rede auf dem Areopag, dem zentralen Versammlungsplatz in Athen. Dreihundert Jahre später hat der nordafrikanische Kirchenlehrer Augustinus von Hippo in seinen „Bekenntnissen“ geschrieben: „Du warst im Innern, aber ich war draußen und suchte dich dort. … Du warst bei mir, aber ich war nicht bei dir.“

Wenn ich also anders als Rich Mullins, Arne Kopfermann und Michael Janz Gott nicht gleich und nicht direkt wahrnehme, dann könnte es einfach daran liegen, dass die Blickrichtung nicht stimmt. Gott ist zweifellos trotzdem da. Ist erfahrbar. Überall auf dem Weg.



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