/ Lied der Woche

Alles, was atmet (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Alles, was atmet, alles, was lebt, jeder, den Gott am Leben hält, soll ihn loben auf der ganzen Welt.“  So hat Simon Georg formuliert, was am Ende von Psalm 150 steht: „Alles, was Odem hat, lobe den HERRN!“

Odem – Atem. Ohne Odem/Atem kein Leben. Und weil wir lebendige Menschen unser Leben, unsere Lebendigkeit von Gott dem Schöpfer haben, sind wir gemeint, wenn der Psalmsänger auffordert: Sagt „Danke für das Leben“ und stimmt ein „Halleluja“ an. In diesem Sinne singt Simon Georg: „Wir holen Luft zu seiner Ehre, weil ohne ihn kein Leben wäre. Wir atmen ein, was er uns gibt, und sagen aus, dass er uns liebt.“ Wie das mit dem Atem und mit dem Leben ist, steht gleich am Anfang der Bibel, in der Schöpfungsgeschichte: „Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“  (1. Mose 2, 7)

Wie alles Lebendige abhängig ist vom Lebensspender Gott, das wird in Psalm 104 im Gebet zu Gott so zum Ausdruck gebracht: „Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu das Antlitz der Erde.“ (Psalm 104, 29f)



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