/ Lied der Woche

Neues Leben (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Neues Leben“ – dieses Thema klammert unangenehme Erfahrungen nicht aus.

Sebastian Cuthbert besingt in seinem Lied eine tiefe Beziehung zu einem Du. Erst ist man geneigt, ein menschliches Gegenüber darin zu vermuten. Vor allem, wo es heißt: „Die Zeiten haben wir gemeistert, so gut es ging uns aufgeholt. Zusammen lagen wir in Trümmern, haben's Beste rausgeholt.“

Das klingt nach einer Partnerschaft mit Höhen und Tiefen. Wo ein Mensch zurückdenkt an die gemeinsam gemachten Erfahrungen. Aber hier scheint ein größeres Du angesprochen zu sein. Ein göttliches Du, von dem es heißen kann: „Du wendest jedes Blatt und schreibst deine Zeilen tief in mich hinein. Du sagst "es wird schon heilen" mit jedem deiner Worte, die nur mein Herz versteht.“

Wer solche „heilsamen Worte“ zu gebrauchen weiß, hat mehr drauf, als ich es von einem Menschen erwarten dürfte.

Überhaupt: Wenn ich in einer Partnerschaft oder Ehe immer zu viel vom anderen erwarte, verliere ich den Maßstab aus den Augen. Den Maßstab der Liebe.

Gott macht es anders. Er stellt keine Forderungen, sondern hilft mir auch dann wieder auf die Beine, wenn ich vor ihm weggerannt bin und – im Bild gesprochen – eine Bruchlandung hingelegt habe. Er schenkt uns täglich neu neue Lebensmöglichkeiten.



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