/ Lied der Woche

Kommt und hört mir zu (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Kommt und hört mir zu“, die letzten Verse von Psalm 66 waren die Vorlage für den kalifornischen Gemeindemusiker und Lobpreisleiter Bill Batstone beim Verfassen dieses Liedes. Die deutschsprachige Fassung verdanken wir Lothar Gassmann.

 

Nicht zu verkennen ist: Das Lied ist nicht für die ganze Menschheit gedacht, und die letzten Verse von Psalm 66 sind es auch nicht. Da ist der Kreis enger gezogen als am Anfang. Denn am Anfang von Psalm 66 wird der ganze Erdkreis aufgefordert, Gott zu loben. „Jauchzt Gott, alle Lande!“ Am Ende wendet sich der Psalmist gezielt an die Gottesfürchtigen. An die Menschen, die sich bereits auf diesen wunderbaren, tatkräftigen Gott eingelassen haben. Ihnen bestätigt der Psalmist: Es lohnt sich, Gott zu vertrauen. Dazu senkt er nicht die Stimme, schlägt keinen verschwörerischen Ton an. Und weil er am Anfang die ganze Welt angesprochen hat, hören bestimmt auch eine Menge Leute zu, die nicht oder noch nicht zu dem engeren Kreis der Gottesfürchtigen, der Gläubigen also, gehören. Damit ist die Neugier geweckt. Das war vielleicht nicht die oberste Absicht des Psalmisten – aber es ist ein erfreulicher Nebeneffekt.  



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