/ Lied der Woche

Zur lebendigen Hoffnung wiedergeboren (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Zur lebendigen Hoffnung sind wir wiedergeboren, erstanden ist Christus, gepriesen sei Gott! Denn nach seiner großen Barmherzigkeit weitet sich unser Glaube und trägt durch die Zeit.“  Der Glaube weitet sich und wird tragfähig. Die Weite – die kann man als ein anderes Wort für Hoffnung hören. Wo ich in meinen Unmöglichkeiten gefangen war, kann ich nun die Möglichkeiten Gottes mit auf meine Rechnung setzen. Wie Axel Kühner es in einem österlichen Text einmal ausgedrückt hat:

„Er lebt. Der Stein ist abgewälzt vom Grab Jesu. Nichts ist unabänderlich seitdem. Keine Situation ausweglos. Nicht der Tod und nicht das Leben. Wo wir nicht weiterwissen, ist nicht Ende. Von Gott kann alles erwarten, wer ihm alles zutraut. Wenn wir sagen: „Es ist genug“, sagt er: „Es beginnt!“. Seine Morgensonne geht auf über jeder Hoffnungslosigkeit. Wo ich keine Kraft habe, sagt er: „Ich brauche dich“. Aus dem gebrechlichsten Halm weiß er Brot zu machen für andere. Der Stein ist abgewälzt vom Grab Jesu. Er lebt. Jetzt.“

Zu den neuen Möglichkeiten gehört die Liebe, von der Susanne Brandt in ihrem Hoffnungslied so schreibt: „Wir sind frei für die Liebe, die rätselhaft bleibt, weil kein Wort, kein Versprechen sie ganz beschreibt. Uns bewegt eine Sehnsucht, wir werden sehn: Durch die Liebe kann Neues geschehn.“

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin




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