/ Lied der Woche

Macht hoch die Tür (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Macht hoch die Tür“ - heute ein Blick auf die fünfte Strophe dieses bekannten Adventsliedes. Das Bild des Königs wird verlassen und der andere Titel gewählt, der schon in den Anfangsstrophen angeklungen ist: „mein Heiland Jesu Christ“. Haben Sie es bemerkt? Erst jetzt wird der Name dessen genannt, von dem schon vier Strophen gesungen wurde: „Jesus Christus“.

Zu ihm wird eine persönliche Beziehung aufgebaut, es geht um „mein Herz“, und die Sprachform wechselt in ein persönlich formuliertes Gebet: „Komm, o mein Heiland Jesu Christ“. So persönlich diese Bitte ist, sie wird innerhalb der christlichen Gemeinde ausgesprochen, zielt auf die Gemeinschaft; denn es heißt weiter: „dein Heilger Geist uns führ und leit“. Hier berühren sich Advent und Pfingsten. - Mit dem Lob Gottes, einem Gloria, endet dann diese Strophe und das ganze Lied. Preis und Ehr gebühren Gott; sein Lob umfasst Gegenwart und Zukunft, es ist ewig.

„Macht hoch die Tür“ – das Lied von Georg Weissel malt ein großes Adventsbild. Es hilft uns zu erkennen: ER kommt zu uns, damit wir zu IHM kommen.



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