/ Lied der Woche

Allein durch das Wort (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Allein durch das Wort“ – ein Lied von Fabian Vogt und Daniel Baginski. Es spielt mit dem reformatorischen Prinzip „Sola Scriptura“ – Allein die Schrift, allein das Wort Gottes, allein die Bibel soll der Maßstab sein für den Glauben und wie er praktiziert wird. Und es knüpft an einem prominenten Bibelabschnitt an. An der Einleitung des Johannesevangelium, am sprichwörtlichen Johannes-Prolog: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Geheimnisvolle, unauslotbar tiefe Worte über Gott und sein Wort.

Wie heißt es weiter im Johannes-Prolog: In diesem Wort Gottes „war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.“ Das Wort Gottes ist schöpferisch – und buchstäblich erhellend. Der erste Satz, von dem wir wissen, den hat Gott gesagt; er hat nur drei Worte, im hebräischen sogar nur zwei, und die lauten: „Es werde Licht!“ Ergebnis: Es ward Licht. Umkehrschluss: Ohne Gott und sein Wort wäre es zappenduster. 



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